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Initiative für bezahlbare Wohnungen lanciert Bern - Die Unterschriftensammlung für die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» hat begonnen. Ziel ist die Förderung günstiger Mietwohnungen für Haushalte mit kleinem und mittlerem Einkommen. Dahinter steht der Schweizerische Mieterinnen- und Mieterverband (SMV). Fortsetzung


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Post lagert Lastwagentransport aus Bern - Die Post will ihre Lastwagenflotte mit Fahrzeugen über 3,5 Tonnen auflösen, um wettbewerbsfähiger zu werden. Die internen Transporte sollen neu externe Firmen übernehmen. Vom Umbau sind 187 Chauffeur-Stellen betroffen. Fortsetzung


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Britische Ukip beginnt Kampagne für ein «No» zur EU London - Die EU-feindliche britische Ukip hat ihre Kampagne für einen EU-Austritt bei der geplanten Volksbefragung offiziell begonnen. Parteichef Nigel Farage will dabei das Thema Migration in den Mittelpunkt der Debatte stellen. Fortsetzung


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Auch Zug nicht in der K.o.-Phase Nach Fribourg verspielt auch Zug in der Champions Hockey League alle Chancen. Zug verliert in Stockholm gegen Djurgarden 3:5. Der EVZ hätte die Partie gewinnen müssen, um im Rennen zu verbleiben. Fortsetzung



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Flüchtlinge treffen in Österreich ein

Wien - Zahlreiche Flüchtlinge, die über Tage in Ungarn festgesessen hatten, sind in der Nacht zum Samstag in Österreich eingetroffen. In einer Buskolonne machten sie sich von Budapest aus auf den Weg Richtung Westen. Österreich und Deutschland gestatten ihnen die Einreise.

nir / Quelle: sda / Samstag, 5. September 2015 / 08:30 h

17 oder 18 Doppeldeckerbusse sollten die Menschen nach Wien und "vielleicht auch noch Richtung Deutschland" bringen, wie Doskozil gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur APA sagte. Im Grenzort Nickelsdorf wurden auch zwei Sonderzüge bereitgestellt. Der erste Zug mit 400 Flüchtlingen an Bord verliess Nickelsdorf am morgen Richtung Salzburg.
Die erschöpften Migranten wurden von den ungarischen Behörden mit Bussen zur Grenze gebracht, überquerten sie zu Fuss und wurden auf der österreichischen Seite von Helfern mit Wasser und Nahrungsmitteln empfangen.

Ungarn hatte am Freitagabend entschieden, die tagelang am Bahnhof von Budapest festsitzenden Flüchtlinge mit Bussen an die österreichische Grenze zu bringen. Österreich und Deutschland erklärten sich daraufhin bereit, die Flüchtlinge einreisen zu lassen.

Die Lage war eskaliert, als am Freitag mehr als 1000 Flüchtlinge von Budapest aus zu einem Fussmarsch auf der Autobahn ins knapp 200 Kilometer entfernte Österreich aufgebrochen waren.

Budapester Bahnhof leert sich

Ihre Entscheidung, die Menschen doch ausreisen zu lassen, begründeten die ungarischen Behörden mit der Verkehrssicherheit. Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann erklärte indes auf Facebook: "Aufgrund der heutigen Notlage an der ungarischen Grenze stimmen Österreich und Deutschland in diesem Fall einer Weiterreise der Flüchtlinge in ihre Länder zu".

Ein deutscher Regierungssprecher bestätigte die Übereinkunft. Wie viele Flüchtlinge von der Entscheidung betroffen sind und wie lange diese gilt, ist unklar. Der Budapester Ostbahnhof, wo Flüchtlinge seit Tagen ausharrten, leerte sich rasch.

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«Ausländer-Kredit» für Investitionen in der Heimat? Immer öfter - gerade auch vor den Ferien - wird das Beratungsteam von kredit.ch angefragt, ob auch in der Schweiz lebende Ausländer die Möglichkeit haben, einen günstigen, fairen Kredit zu erhalten. Fortsetzung



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Zusammenstoss eines Busses mit Regionalzug Bern - Acht Personen sind am Freitag gegen 17.40 Uhr in Lausanne beim Zusammenstoss eines Stadtbusses mit dem Regionalzug Lausanne-Echallens-Bercher verletzt worden. Drei mussten ins Spital. In Lebensgefahr ist niemand. Fortsetzung


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Verkehrte Welt Gutmenschen sind verachtenswert, Weltverbesserer sind gefährlich, die Schwachen müssen bekämpft, die Schwächsten vernichtet und die Starken geschützt werden. Die Welt hat offenbar den Verstand verloren und kaum einer sagt was dazu. Fortsetzung




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Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung

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Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie. Fortsetzung


Kolumne
Bei Bezahlung: Legal foltern?

Regula Stämpfli

Nichts hat genutzt: Weder die internationalen Proteste im Vorfeld, die Zahlen aus Deutschland, die belegen, dass die Legalisierung der Prostitution vor allem die Zuhälter, die Bordellbetreiber und die Menschenhändler schützt, die prominente Unterstützung: Nichts. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International legalisiert Prostitution und deren Zuhälter-Unternehmen. Stellen wir uns vor, das multinationale Unternehmen Nestlé hätte sich, im Anschluss an ein x-beliebiges WEF, mit Millionen für die Legalisierung der Prostitution inklusive Bordellbetreiber, Zuhälter und Menschenhändler verschrieben. Der Shitstorm wäre global und «uber»dimensional. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat aber genau dies getan und die Medien klatschen. Anders als alle anderen relevanten internationalen Frauenorganisationen, die den Entschluss von Amnesty International mit Entsetzen quittieren. Wer von Menschenhandel etwas versteht, hat im Vorfeld des AI-Entschlusses mit Prominenten wie Meryl Streep, Emma Watson und Emma Thompson die 400 Delegierten von Amnesty International regelrecht angefleht, die Legalisierung der Prostitution, der Zuhälter, der Bordellbetreiber und Menschenhändler nicht zum Menschenrechtsprogramm der nächsten Jahre zu erheben. Keine Chance. Die Frage ist: Weshalb? Die Antwort: Der Kapitalismus, so die illusionslose Erkenntnis, zeigt ein vollkommenes Desinteresse an allem, was menschlich ist. Die ausgerechnet in einer Organisation, die sich der Menschlichkeit verschrieben hat. Es gibt mittlerweile unzählige Untersuchungen, die belegen, dass die sogenannte Sex«Arbeit» (und damit sind nicht die gut positionierten Sexualtherapeutinnen und die 1-Prozent glückliche, freiwillige Hurenlobby im Westen gemeint) posttraumatische Belastungsstörungen nach sich zieht - Kriegs- und Folteropfern durchaus ähnlich - also Amnesty International Schutzgebiet. Doch offenbar gilt dies nicht für Frauen und Kinder, die sämtliche ihrer Körperöffnungen für zahlende Kunden «arbeiten» lassen sollen müssen. Soll ich daraus schliessen, dass Folter keine mehr ist, wenn sie bezahlt wird? Interessanter Ansatz, den Amnesty International hier vertritt. Unterstützt wird Amnesty International von den Medien vor allem im deutschsprachigen Raum, allen voran:«Die Zeit». Schliesslich, so die bekannte Argumentation, unterscheide sich die «Arbeit von Prostituierten» nicht von Bauarbeitern. Ähnlich wie bei der Leihmutterschaft, die von Barbara Bleisch, Sternstundemoderatorin und von Andrea Büchler, Professorin für Privatrecht (sic!) an der Universität und in der NZZ vehement als «Arbeit wie jede andere» verteidigt wird, wird hier der menschliche (und wie üblich vor allem der weibliche) Körper nach allen Regeln der «Ethik»-Kunst ausgeschlachtet. Was unterscheidet einen Bauarbeiter von einer Prostituierten? Vielleicht die Tatsache, dass der Bauarbeiter nicht bis ins letzte Loch kapitalisiert wird. Man fragt sich, welche dunklen Mächte hier am Werk sind. Zumal Amnesty International ganz andere weltweite Kampagnen hätte starten können, um global die Menschenrechte zu fördern. Aber nein. Die Mehrheit der 400 Delegierten aus 70 Ländern ist es offensichtlich wichtiger, den Kauf von Menschenfleisch für gewisse Dienste in Zukunft mit einer weltweiten Legalisierung zu erleichtern. Denn: Bei der Legalisierung der Prostitution handelt es sich nicht um eine rechtliche Verbesserung der Entrechteten, sondern um die Rechtssetzung und Festsetzung eines Unrechtszustandes. Dies ist ein riesiger Rückschritt im internationalen Kampf um Menschenrechte...von Frauen-und Kinderrechten ganz zu schweigen. «Für Transpersonen in vielen Ländern die einzige Einkommensquelle» wirbt «Die Zeit» weiter für den Schutz der Menschenhändler, Bordellbetreiber, Zuhälter und die «Legalisierung» der Prostituierten. Klar doch: Kinderarbeit ist für viele Familien in den Armenstuben unserer Welt auch die einzige Einkommensquelle. Wie kann man da immer noch für ein Verbot von Kinderarbeit stimmen? Eben. - PS: Apropos «bis ins letzte Loch kapitalisiert...» Flatrate-Bordelle werben mit «all you can fuck». Für 60 Euro sind Alkohol und Snacks umsonst und es gibt eine Sauna für «Pausen» (der Kunden wohlgemerkt, nicht der «Arbeiterinnen»). Gefickt darf werden soviel mann will, mit oder ohne Viagra, obwohl das «den Mädchen» nicht gesagt werden soll, denn «die müssen das nicht wissen.» Oralverkehr ohne Kondom, inklusive «lecken» oder Kokaingebrauch... alles no problem: «Dieser Fleischmarkt liegt nicht in Thailand, sondern in einem Randbezirk von Berlin.» Quelle: Selbsterfahrungsbericht eines Flatrate-Bordellbesuchers im Tagesspiegel 13.8.2015

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