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Dienstag, 9. Februar 2010
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Ex-Armeechef Roland Nef hat wieder einen Job Bern - Ex-Armeechef Roland Nef hat wieder einen Job. Als Vermittler waltete der Luzerner CVP-Nationalrat Pius Segmüller. Nef wird künftig für die Firma swissec AG als Sicherheitsberater tätig sein. Segmüller ist Verwaltungsratspräsident des Unternehmens. Fortsetzung


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Grübel zum Datenklau: «Das könnte vieles verändern» UBS-Chef Oswald Grübel äusserte sich bei der Präsentation der Geschäftszahlen zum 4. Quartal am Dienstag unter anderem auch zum Bankgeheimnis und zum Kauf von gestohlenen Bankkundendaten durch die deutsche Regierung. Fortsetzung


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Viel Kritik an Barroso vor der Abstimmung im EU-Parlament Strassburg - Kurz vor der Abstimmung über die neue EU-Kommission hat es im EU-Parlament Kritik an der Amtsführung von Kommissionspräsident José Manuel Barroso gegeben. Bei der Wahl am Nachmittag gilt eine Mehrheit für die neue Kommission jedoch als sicher. Fortsetzung


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Artikel von Cuche, Meier & Co ersteigern Im Kleid von Sarah Meier eine Pirouette drehen? Eine Karikatur von Didier Cuche an die Wand hängen? Oder mit dem CH-Trikot von Martin Plüss übers Eis flitzen? Diese und mehr als 60 weitere signierte Liebhaberobjekte von Schweizer Spitzensportlern und Olympiateilnehmern können Sie ab heute für den guten Zweck ersteigern. Fortsetzung



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Esther Maurer: Keine «stehende Einsatzreserve»

Zürich - Die Zürcher Stadtpolizei soll künftig bei überraschenden Ereignissen - wie der unbewilligten gewalttätigen Demo vom letzten Wochenende - schneller Personal aufbieten können. Polizeivorsteherin Esther Maurer (SP) kündigt dafür ein neues Alarmierungssystem an.

fkl / Quelle: sda / Dienstag, 9. Februar 2010 / 15:09 h

Die Alarmierung von Polizisten soll ähnlich funktionieren wie jene von Feuerwehrleuten, erklärte Maurer gegenüber «Tages-Anzeiger.ch». Allerdings dürfe man sich keine Illusionen machen: Es brauche seine Zeit, bis die aufgebotenen Polizisten eingerückt und ausgerüstet seien. Am letzten Samstagabend war die Polizei von einer gewalttätigen Demonstration mit gegen 500 Teilnehmenden überrascht worden, bei der Schäden in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken angerichtet wurden. Angekündigt worden war die Aktion unter dem Slogan «Reclaim the Streets».

Kosten nicht im Verhältnis zum Nutzen

Nach Ansicht von Maurer wäre es verfehlt, eine «stehende Einsatzreserve» bei der Stadtpolizei zu fordern. Die Kosten würden dabei in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. In der Stadt Zürich seien spontane gewalttätige Demonstrationen «ohne jede Ankündigung» mit mehreren hundert Teilnehmenden eine absolute Ausnahme.

Letztmals vor sieben Jahren hat gemäss Maurer eine «Reclaim the Streets»-Aktion zu Ausschreitungen geführt. In der Regel geht es bei solchen - meist friedlichen - Demonstrationen darum, die Strasse als kulturellen Freiraum zu erobern.

 


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Ausschreitungen in Zürich


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Einige Chancen für Schweizer an der Berlinale Nach zwei mageren Jahren sind heuer ein Spiel- und drei Dokumentarfilme in verschiedenen Sektionen zu sehen. Zwei Kameraleute und ein Musikkomponist aus der Schweiz haben sogar Chancen auf einen Preis. Fortsetzung



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Sanfte Töne Netanjahus nach Wortgefecht mit Syrien Jerusalem - Nach heftigen Wortgefechten zwischen Israel und Syrien bemüht sich der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu jetzt, die Wogen zu glätten. Israel habe friedliche Absichten, bekräftigte Netanjahu zu Beginn der Kabinettssitzung in Jerusalem. Fortsetzung


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Mädchen lesen auf Facebook vom Tod des Bruders Beileidsbekundungen statt Geburtstagsglückwünsche. Vom Tod seines kleinen Bruders zu erfahren ist schrecklich und auf diese Art und Weise gleich noch etwas schrecklicher. Fortsetzung




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Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung

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Kolumne
Pittbull - Recyclet

von Patrik Etschmayer

Mitunter tut es gut, ein wenig von der Krise im eigenen Land wegzuschauen und festzustellen: Es ist nirgends besser! Ein guter Indikator dafür ist das Recycling von Sarah Palin, dem Lippenstift-Pittbull aus Visalia, Alaska. Ihre Wiederauferstehung in der amerikanischen Politszene dürfte ein Modell dafür werden, wie eine Kombination aus Medienpräsenz, schwergewichtigen Unterstützern im Hintergrund und inhaltslosem Populismus einen Politiker, oder eben eine Politikerin, wieder ins Rennen bringen kann. Selbst eine, die sich vor aller Welt als unfähig, korrupt und teilweise schmerzhaft dümmlich zeigte. Doch eines kann man Sarah Palin (oder jenen Leuten, die sie nun beraten) nicht absprechen: Den perfekten politischen Instinkt. Nachdem sie John McCains Präsidentschaftskandidatur erfolgreich mitversenkt hatte, verfügte sie schon über eine grosse Anhängerschaft, die ihre einseitigen, klaren und simplizistischen Standpunkte begeisterten. Doch das hätte alleine nicht gereicht. Für die Wiederkehr Palins brauchte es noch andere Dinge. Als Erstes jemanden, der einen Plan hatte. Und diese Person dürfte Rupert Murdoch sein, der konservative australische Medien-Tycoon, der unter anderem auch die amerikanischen «Fox»-Fernsehsender besitzt. In Europa sind vor allem Serien von «Fox» bekannt. Wer jemals die «Simpsons» geschaut hat, kennt eines der erfolgreichsten «Fox»-Produkte. Doch neben Unterhaltungssendungen sind in den USA vor allem die «Fox-News» ein Begriff, wobei es relativ gewagt ist, diesem Sender das Prädikat eines Nachrichten-Kanals zu verleihen; Propaganda-Sprachrohr wäre zutreffender. Selbst die Nachrichten sind so tendenziös und einseitig konservativ ausgerichtet, dass sie unter Medienbeobachtern, was die inhaltliche Qualität angeht, als fast wertlos gelten. Doch dies heisst nicht, dass dieser Sender nicht ernstgenommen wird: er ist die Stimme des rechtskonservativen Amerikas. Murdoch (oder seine Strategen) erkannten sehr schnell, dass Palin Potenzial hat. Doch dazu musste sie ihre Altlasten los werden. Ihr Gouverneursposten in Alaska – der es ihr überhaupt erst ermöglicht hatte, ins nationale Rampenlicht zu treten – war wegen diverser Skandale und Skandälchen ein Klotz an ihrem Bein auf dem Weg zu Höherem geworden. So trat sie im letzten Sommer zurück und kann seither behaupten, ausserhalb des politischen Establishments (in der Schweiz Classe politique genannt), zu stehen. Als Nächstes kam ihre mit grossem Trara auf den Markt geschmissene Autobiographie, in der sie sich von aller Schuld von McCains Wahlkampfdebakel reinzuwaschen versuchte und schliesslich ihre Berufung zu «Fox», wo sie einen Kommentatoren-Job bekommen hat, der ihr eine nationale Bühne bietet, um sich während der nächsten Jahre zu profilieren. Ihr Auftritt bei der rechtskonservativen nationalen Versammlung der Tea-Party-Bewegung, der Tea-Party-Convention in Tennessee, war nun ein weiterer Schritt, mit dem das Produkt Palin – neu und verbessert – wieder auf dem Polit-Markt eingeführt wird. Natürlich hätte das alles nichts genutzt, hätte Präsident Barack Obama in den letzten Monaten mit mehr Bestimmtheit und weniger Diplomatie sowohl auf den innen- wie aussenpolitischen Baustellen gehandelt. In Zeiten tiefer Krise kommt offen zur Schau getragene Besonnenheit beim Volk nicht wirklich toll an. Er muss jetzt zeigen, dass er auch anpacken kann und so jene, die sich von ihm abgewandt haben, wieder von sich überzeugen, wenn er nicht vom konservativen Gegenangriff und Sarah Palin überrollt werden will. Murdoch geht dabei brillant vor. Palin weiss um ihre Abhängigkeit von dem Medienzaren im Hintergrund, doch dürfte sie das kaum stören, decken sich ihre politischen Ansichten doch weitgehend mit den seinen. Murdoch andererseits beabsichtigt scheinbar, eine elegantere Version des italienischen Modells anzustreben, wo Medien nicht mehr Beobachter und Kommentatoren, sondern Aktoren in der Politik sind. Murdoch hat erkannt, dass in der heutigen Zeit auch Politiker nichts anderes mehr sind, als ein Produkt, mit dem ein Marktbedürfnis befriedigt werden kann. Und wie man dieses weckt, ist schon lange bekannt. Der recyclete Pittbull Palin dürfte die erste Politikerin mit globalen Aspirationen sein, die von einem Medienkonzern lanciert wird. Was das bei einem Erfolg für die Politik bedeuten wird, mag man sich gar nicht ausmalen (aber nach einem Blick nach Italien durchaus vorstellen).

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