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Sonntag, 1. Februar 2015
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Konsumentenschutz kritisiert Kleiderindustrie Bern - Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS), lobt den Detailhandel und die Autobranche für die schnelle Weitergabe der Währungsgewinne. Weniger zufrieden zeigt sie sich dagegen mit den Kleider- und den Kosmetikherstellern. Fortsetzung


Wirtschaft

Migros rechnet mit Umsatzrückgang in grenznahen Filialen Zürich - Wegen des starken Frankens leidet die Migros aktuell unter dem Einkaufstourismus und verbilligt ab Montag verschiedene Markenprodukte. Am stärksten betroffen seien die grenznahen Filialen, sagt Migros-Chef Herbert Bolliger. Fortsetzung


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Welt entsetzt über Tod der zweiten japanischen Geisel Kairo/Tokio - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat im Internet ein Video veröffentlicht, das die Ermordung der zweiten japanischen Geisel zeigen soll. Die Beobachtungsseite Site bestätigte die Authentizität der Aufnahme. Fortsetzung


Sport

16. Grand-Slam-Titel für Martina Hingis Martina Hingis holt am Australian Open einen 16. Grand-Slam-Titel. Nach fünf Turniersiegen im Einzel, neun im Doppel gewinnt sie an der Seite von Leander Paes (Ind) auch zum zweiten Mal im Mixed. Fortsetzung



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Inland

Bundesanwaltschaft: Kein Hinweis auf ein Leck

FDP will mit 18-Punkte-Plan auf Frankenstärke reagieren

Schweiz ratifiziert Waffenhandelsabkommen

FDP fasst Parolen zu CVP-Initiative und Energiesteuer

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JPMorgan zahlt in Devisenskandal fast 100 Millionen Dollar

Alge produziert zwei Sorten von Bio-Treibstoff

IBM-Chefin erhält wieder Bonus

SNB schüttet eine Milliarde zusätzlich an Bund und Kantone aus

Ausland

Deutschland: Angela Merkel geniesst meiste Bewunderung

Neue Grosskundgebung für freie Wahlen in Hongkong

Terror-Islamisten greifen Nordnigeria-Metropole an

Amnesty: Ägypten will Tod von Demonstranten verschleiern

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Lugano verstärkt sich mit Simek

Emeghara in die MLS

Sefolosha fällt rund sechs bis acht Wochen aus

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Mélanie René vertritt die Schweiz am Eurovision Song Contest

Prinz Charles' Biografin beschreibt Intrigen und Konfusion

Kameras machen Amal Clooney nervös

Michelle Obama verteidigt «American Sniper»

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Smarter Scanner erkennt potenzielle Schlaglöcher

Facebook personalisiert die Werbung

Google kann Erwartungen trotz Milliardengewinn nicht erfüllen

Grosse Datensätze sind keine Garantie für Anonymität

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Bande verletzt in Basler Innenstadt 33-jährigen Mann

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Grossstädte immer häufiger von Hitzewellen betroffen

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Mehrkanalige Übertragungen im Gehirn erforscht

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Bilaterale sind wichtiger als Zuwanderungsinitiative

Bern - Wenn nicht beides zu haben wäre, würden die Stimmberechtigten die Beibehaltung der bilateralen Verträge mit der EU der Umsetzung der SVP-Zuwanderungsinitiative vorziehen. Das geht aus einer Umfrage ein Jahr nach dem Ja zur Initiative hervor.

asu / Quelle: sda / Sonntag, 1. Februar 2015 / 11:02 h

58 Prozent würden sich für die Bilateralen und gegen Zuwanderungsbeschränkungen aussprechen. 35 Prozent würden auf einer Umsetzung der Initiative ohne Abstriche beharren, wie das die SVP fordert. 7 Prozent der Befragten gaben «weiss nicht» zu Protokoll. Überhaupt zogen die Befragten eine positive Bilanz aus den Bilateralen, heisst es weiter in der von der «SonntagsZeitung» veröffentlichten Umfrage. 71 Prozent erachteten die Verträge als «sehr gut» oder «eher gut» für die Schweiz. Die Unterstützung zog sich durch die Geschlechter, Landesteile, Altersgruppen sowie Stadt und Land. Für eine weitere Annäherung an die EU votierten 52 Prozent, 21 Prozent waren dagegen. 82 Prozent wollten bei der Weiterentwicklung des EU-Rechts mitreden. In Sachen Zuwanderung sprachen sich 79 Prozent für ein Kontrollinstrument in Form einer Ventil- oder Schutzklausel aus. Im Auftrag des Wirtschaftsverbands swisscleantech befragte das Forschungsinstitut gfs.bern vom 17. bis 24. November vergangenen Jahres 1213 Stimmberechtigte. Die Abweichung kann 2,9 Prozent betragen. Swisscleantech unterstützt die Initiative «Raus aus der Sackgasse», welche die SVP-Zuwanderungsinitiative rückgängig machen will. Bereits eine am 23. Dezember veröffentlichte und im Auftrag des Westschweizer Wochenmagazins «L'Hebdo» erstellte Umfrage war zu ähnlichen Resultaten gekommen. Dort räumten 69 Prozent der Befragten den Bilateralen vor Kontingenten Priorität ein.

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Neue Zuwanderungs-Initiative ist lanciert


nachrichten.ch 1

«Ausländer-Kredit» für Investitionen in der Heimat? Immer öfter - gerade auch vor den Ferien - wird das Beratungsteam von kredit.ch angefragt, ob auch in der Schweiz lebende Ausländer die Möglichkeit haben, einen günstigen, fairen Kredit zu erhalten. Fortsetzung



Boulevard

Feuer verwüstet berühmte wissenschaftliche Bibliothek Moskau - Ein Grossfeuer hat in einer berühmten wissenschaftlichen Bibliothek in Moskau zahlreiche kostbare Dokumente schwer beschädigt. In einem Institut der Akademie der Wissenschaften brach am Freitag ein Brand aus, der auch am Samstagabend noch nicht ganz gelöscht war. Fortsetzung


Kultur

Miss-Marple-Darstellerin Geraldine McEwan gestorben London - Die Miss-Marple-Darstellerin Geraldine McEwan ist tot. Sie sei im Alter von 82 Jahren nach einem im Oktober erlittenen Schlaganfall am Freitag friedlich eingeschlafen, teilte die Familie der Schauspielerin am Samstag mit. Fortsetzung



Nahost

Israel schreibt laut Aktivisten 450 neue Siedlerwohnungen aus Jerusalem - Die israelische Regierung hat am Freitag laut Aktivisten 450 neue Siedlerwohnungen im besetzten Westjordanland ausgeschrieben. Vier Siedlungen in dem palästinensischen Gebiet sollten demnach erweitert werden. Fortsetzung


Kommunikation

US-Behörde: Erst 25 Mbps sind Breitband Washington - In den USA müssen Internet-Anschlüsse in Zukunft deutlich schneller sein, um als Breitband zu gelten. Fortsetzung



Dschungelbuch

Tells globales Luxusprodukt: Schweizer Franken «Hurra, die Schweizer kommen!» titelte «Die Welt» mit ironischem Unterton am Tag nach dem Raketenstart des Schweizer Frankens. Die Illustration zum Artikel war: «Durch diese Einkaufsgasse wird er kommen. Der Schweizer Nationalheld Wilhelm Tell geht shoppen mit Sohn Walter.» Fortsetzung


Etschmayer

Gesundheit! Selbstzufriedenheit und kurzfristiger Erfolg kann zu verhängnisvoller Nachlässigkeit und immensen Folgeschäden führen... nein, führt fast immer zu solchen Schäden. Bezeichnend dafür ist zum Beispiel die Erforschung der Ausbreitung von Krankheiten durch die Luft. Doch nicht nur die. Fortsetzung




nachrichten.ch 2

Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung

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Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie. Fortsetzung


Kolumne
Algorithmen verhaften! Now!

Regula Stämpfli

Die Schweizer !Mediengruppe Bitnik liess im Darknet für eine Kunstaktion shoppen. Das «liess» ist in diesem Fall relevant, denn es handelte sich um ein Computerprogramm. Das «böse böse» Programm heisst Bot und wurde von den Schweizer Behörden verhaftet. Der «Daily Dot» titelte spasseshalber: «Drug buying robot arrested in Switzerland.» Natürlich ist alles anders, aber doch wieder genau so. Deshalb nun von vorn: Bots sind kleine Computerprogramme, die selbständig Aufgaben wieder und wieder erledigen. Bots können den Link zu jedem neuen Artikel auf news.ch twittern und erhöhen so die Aufmerksamkeit. Bots machen Sie, liebe Leserin und Leser wahnsinnig, weil Sie dadurch auf einfachem Weg mit geschickter Programmierung regelrecht zugemüllt werden. Na ja, eben nicht Sie, sondern Ihr Mailprogramm, doch sehen wir da noch den Unterschied? Bots manipulieren auch Online-Auktionen, Bots generieren durch automatisierte Klicks Werbung, Bots sind einfach grossartig böse oder zauberhaft einfach dadurch, weil sie einem die doofe automatische Klickerei, die dann von Vermessern als Aufmerksamkeit gerated wird, abnehmen. So tummeln sich auf vielen Webseiten die Bots statt Menschen und niemand weiss so genau, was dies alles bedeutet. Sehr selbständig sind manche dieser kleinen Kunstwerke aus Code. Die geniale !Mediengruppe Bitnik, die vom Oktober 2014 bis 11. Januar 2015 in St. Gallen eine Ausstellung hatte und ab Februar im Helmhaus Zürich zu Gast ist, machte die Bots zum Thema. Wie schon öfters, stelle ich auch hier wieder einmal fest, dass die Kunst je länger je mehr entscheidende politische Fragen stellt als die Politik, die lieber altmodisches Medientheater spielt, statt ihren Gestaltungsauftrag wahrzunehmen. !Mediengruppe Bitnik hat mit ihrem Computerprogramm «Random Darknet Shopper» wöchentlich für 100 Dollar in den Handelsplätzen im Darknet geshoppt... automatisch wohlverstanden. Mit den Bots konnten die unterschiedlichsten Waren eingekauft werden: ein gefälschter ungarischer Pass, Schlüssel, gefälschte Jeans und Drogen, die alle bei der Kunsthalle St. Gallen landeten - verpackt wohlverstanden. «The Darknet - From Memes to Onionland» endete am 11. Januar 2015, am 12. Januar wurde in St. Gallen konfisziert und verhaftet. Was und wer, war auch der Staatsanwaltschaft nicht wirklich klar, doch wie es in St. Gallen so ist, wurden erst einmal vorsorglich alle Ausstellungsobjekte konfisziert. Die Staatsanwaltschaft hat indessen ein Problem: Wer muss für die Handlungen eines automatisch shoppenden Roboters belangt werden? Soll man die Bots einsperren? Wie dick müssten die Eisenstangen sein und wo das Gefängnis? (Bitte spätestens hier Ironiedetektor einschalten). Wie gesagt: Geniale Aktion. Von der !Mediengruppe Bitnik, nicht von den Beamten von St. Gallen... oder vielleicht doch? Denn damit ist die Frage international und sehr öffentlich geworden. Denn derjenige, der bestellt hat, ist definitiv nicht das Künstlerkollektiv, sondern der Bot, der ganz unabhängig von menschlichem Einwirken wiederkehrende Befehle abarbeitete. Hätten die Künstlerin und der Künstler bestellt, wären sicher nur Muffins und Cupcakes geordert worden (auch hier bitte wieder automatischen Ironiebot). Der Bot war ganz von sich aus, mit Hilfe klug zusammengestellter Zahlenkombinationen auf der Basis von 0 und 1 einfach auf dem Online-Schwarzmarkt «Darknet» gelandet. Mit den 100 Dollar wollte er sich schliesslich auch was leisten, wer will da schon einem Programm böse sein? Google macht ja auch nichts anderes, nur shoppt Google Inhalte, die Google dann nach Wert so sortiert, dass die Welt so aussieht wie Google dies gerne kauft, verkauft und hat. Der gierige Algorithmus überraschte selbst die Künstlerin Carmen Weisskopf und den Künstler Domagoi Smoljo, denn wirklich berauschend ist ein Baseballcap mit eingebauter Linse für Stalker nicht wirklich. Gut dass die Künstlergruppe juristischen Beistand hatte, denn wirklich ungemütlich wurde es bei den 120 Milligramm Ecstasy in einer CD-Hülle, die der Bot bestellt hatte. Dies brachte eben die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen auf den Plan, die wegen Drittgefährdung das Ausstellungsobjekt vernichtete und damit selber ins juristische Visier geriet, nämlich unter den Verdacht auf «ungerechtfertigten Eingriff in die künstlerische Freiheit.» Nochmals. Genial. Zum Weiterdenken, wenn auch nicht unbedingt grad zum privaten Nachahmen. Denn alles ist noch offen, doch noch selten wurde so klar, dass die «Algorithmisierung der Welt» (TM Regula Stämpfli, TM Bot bitte einschalten) nicht nur in den klassischen Fragen nach Privatsphäre, sondern grundsätzliche philosophische Fragen aufwirft. Wer verstösst bei Automatismen gegen das Gesetz? Die !Mediengruppe Bitnik hat mit ihrer Ausstellung das getan, was Andere auch schon längst tun müssten, nämlich: Die richtigen Fragen stellen. Und ja klar: Die Ausstellung hat auch gezeigt, dass Kunst ebenso wie das reine Nachdenken über Kunst & Realität & Virtualität, manchmal weh tun kann, gefährlich ist und eventuell gegen das Gesetz verstösst. Sie zeigt auch, dass die Autorin dieses Artikels von den Bots noch viel zu wenig versteht als dass sie die Trolle, die sich hier tummeln mit Bots auf einem Darknet-Troll-Auktionsmarkt etwas cleverer automatisieren könnte.

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