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Samstag, 28. Januar 2012
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Asyl-Verfahrenszentren müssen nicht zwingend Unterkünfte sein Bern - Dass die Verfahren im Asylwesen beschleunigt werden sollen, daran hält der Bund fest. Neben der Verfahrensbeschleunigung muss aber auch die Frage der Unterbringung geklärt werden. Zusammen mit den Kantonen wird der Bund verschiedene Varianten prüfen. Fortsetzung


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Hotellerie soll weiter Mehrwertsteuer zahlen Bern - Die Finanzkommission des Nationalrats ist dagegen, die Hoteliers für ein Jahr von der Mehrwertsteuer zu befreien. Sie lehnt einen entsprechenden Vorschlag der Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK) ab. Fortsetzung


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Aktivisten berichten von Massaker in Homs Damaskus - Kurz vor einem Syrien-Treffen des UNO-Sicherheitsrates haben die syrischen Regierungstruppen ihre Gewalt gegen die Opposition offenbar erneut verschärft. Nach Angaben von Aktivisten griffen Soldaten des Regimes von Präsident Baschar al-Assad am Freitag in der Unruheprovinz Hama an. Fortsetzung


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Siege für Davos und Bern Der EV Zug bleibt trotz einer 4:5-Niederlage nach Penaltyschiessen gegen Bern NLA-Leader. Davos rückt mit dem 4:1 bei Fribourg-Gottéron auf Kosten der Romands auf Platz 2 vor. Fortsetzung



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Wegelin verkauft alles ausser US-Geschäft an Raiffeisen

Davos - Die Privatbank Wegelin & Co. zerfällt unter dem Druck der US-Steuerbehörden. Sie hat den Grossteil ihres Geschäfts an die Raiffeisengruppe verkauft. Die Teilhaber der ältesten Schweizer Privatbank reagieren mit diesem Schritt auf eine drohende Klage aus den USA.

asu / Quelle: sda / Freitag, 27. Januar 2012 / 19:58 h

Die Ära der 1741 gegründeten St. Galler Privatbank Wegelin ist vorbei. Mit Ausnahme der US-Kunden werden sämtliche Geschäfte in die neu gegründete Notenstein Privatbank übertragen, wie die Wegelin Bank am Freitag mitteilte. Besitzerin des neuen Unternehmens ist die Raiffeisengruppe. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Vermögenswerte der bisherigen Wegelin-Kunden in der Höhe von 21 Milliarden Franken werden vollumfänglich in die Notenstein Privatbank integriert. Auch die 700 Wegelin-Mitarbeitenden wechseln unter das Dach des neuen Finanzinstituts.

Ruder herumreissen

Mit der Zerschlagung der Traditionsbank versuchen die acht Teilhaber der Wegelin Bank, im Steuerstreit mit den US-Behörden das Ruder noch herumzureisen. Die Bank war im Sog der Steueraffäre rund um die UBS auf den Radar der US-Steuerbehörden gekommen. Im Oktober 2010 wurde ein ehemaliger Direktor des Instituts wegen versuchter Geldwäscherei vom Geheimdienst FBI verhaftet. Anfang Januar wurden dann drei Wegelin-Mitarbeiter in den USA wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung angeklagt. In der Anklageschrift gegen die drei erwähnen die Behörden auch einen Wegelin-Teilhaber und bezeichnen diesen als «Mitverschwörer» - allerdings ohne Namen. Am vergangenen Montag beurlaubte Wegelin den Teilhaber Christian Hafner.

Lebenswerk aufgegeben

Wenige Tage später sah sich die Traditionsbank zum radikalen Schnitt gezwungen. «Gewiss kann man sich vorstellen, wie schwer uns dieser Schritt fällt, geben wir doch unser Lebenswerk auf», schreibt der geschäftsführende Teilhaber Konrad Hummler in einer Mitteilung. Doch die Auseinandersetzung mit den US-Behörden hätten die Bank in eine «ungeheuer schwierige und existenzbedrohende Lage» gebracht. Die neu gegründete Notenstein Bank soll unter dem Dach der Raiffeisengruppe vor einer Anklage geschützt sein. «Wir kamen zum Schluss, es ist zu verantworten», sagte Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz vor den Medien in Zürich. Die Übernahme der Privatbank sei auch für Raiffeisen «eine gute Lösung». Die genossenschaftlich organisierte Raiffeisengruppe hat bereits seit Längerem mit der Übernahme einer Schweizer Privatbank geliebäugelt. Raiffeisen bleibe aber eine Gruppe von 330 selbständigen Banken, die auch in Zukunft schwergewichtig im Retailbanking aktiv seien, versicherte Vincenz.

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nachrichten.ch 1

leasing.ch hilft bei der Finanzierung Ihres neuen Autos «Woher bekomme ich das Geld für mein neues Auto?» Viele denken da traditionell eher an ein Leasing ohne die Vorteile von einem Privatkredit richtig zu kennen. leasing.ch zeigt objektiv und kompetent Alternativen bei der Fahrzeugfinanzierung. Fortsetzung



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Erdbeben der Stärke 5,4 erschüttert Norditalien Rom - Ein Erdbeben der Stärke 5,4 hat am Freitagnachmittag Norditalien erschüttert. Der Erdstoss war um 15.54 Uhr in Genua und Mailand deutlich zu spüren, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Hunderte erschreckte Bürger riefen Polizei und Feuerwehr an. Fortsetzung


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Griechischer Regisseur Angelopoulos in Athen beigesetzt Athen - Unter einem tristen Himmel, der zu den meisten seiner Filme gepasst hätte, ist der nach einem Unfall verstorbene griechische Regisseur Theo Angelopoulos am Freitag in Athen beigesetzt worden. Fortsetzung



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Tausende Ägypter fordern auf Tahrir-Platz demokratischen Wandel Kairo - Auf dem Kairoer Tahrir-Platz haben am Freitag tausende Menschen für demokratischen Wandel demonstriert. Nach dem Mittagsgebet setzten sich von mehreren Moscheen der Stadt Demonstrationszüge in Richtung des symbolischen Zentrums der ägyptischen Protestbewegung in Bewegung. Fortsetzung


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Motorola verklagt das iPhone 4S und iCloud Neuer Schauplatz im Smartphone-Patentkrieg: Motorola nimmt in den USA Apples neues iPhone 4S und den Online-Speicherdienst iCloud ins Visier. Fortsetzung



Dschungelbuch

Kapitalisten-Gemetzel: Alle Regeln über Bord Ein solcher Krimi würde langweilen: Eine rechtspopulistische Partei lebt von Ausländerhass, Diskriminierung der sozial Schwachen und der Destabilisierung der politischen Autoritäten. Damit gewinnt sie Jahr für Jahr Wähleranteile. Gleichzeitig arbeiten ihr die entscheidenden Finanzkapitalisten zur Hand, stürzen mit seltsamen Finanzprodukten die gesamte Weltwirtschaft in die grösste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg... Fortsetzung


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Idiotie als System Die letzte Woche wurde irgendwie zum Beispiel dafür, dass Schwachsinn nicht mehr ein Ausreisser in einem funktionierenden System ist, sondern dass das System alle für Deppen hält, die jede Idiotie ohne Murren schlucken. Fortsetzung




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Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung

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Kolumne
Die verdammte Thermodynamik

Patrik Etschmayer

Kennen Sie die Thermodynamik? Die Thermodynamik ist der Grund, warum die ganzen schönen Perpetuum Mobiles (oder Mobili?) nicht funktionieren, warum Sie Strom- und Tankrechnungen Zahlen müssen und sich ihr Handy nicht mit dem Licht vom Display selbst wieder aufladen kann. Nur Politiker und Banker kennen sie scheinbar nicht. Nun mögen Sie sich fragen, was zum Henker Physik und Politik miteinander zu tun haben, ist doch allgemein bekannt, dass sich Politiker ausserhalb der Naturgesetze bewegen ... oder glauben die das nur? Dazu hilft es, nochmals kurz anschauen, was die Thermodynamik denn überhaupt besagt. Es gibt dazu vier Hauptsätze: 0. Hauptsatz: Stehen zwei Systeme jeweils mit einem dritten im thermodynamischen Gleichgewicht, so stehen sie auch untereinander im Gleichgewicht. 1. Hauptsatz: Die Energie eines abgeschlossenen Systems ist konstant. 2. Hauptsatz: Thermische Energie ist nicht in beliebigem Masse in andere Energiearten umwandelbar. 3. Hauptsatz: Der absolute Nullpunkt der Temperatur ist unerreichbar. Wenn Sie sich fragen, warum der nullte nicht der erste Hauptsatz ist: der wurde erst nachträglich formuliert und man wollte die anderen nicht verschieben, aber er gehört vor den ersten. Was in den Sätzen hier formuliert wird, gilt für alle Maschinen, für jedes Lebewesen, jede Handlung. Und bei genauer Betrachtung auch für die angeblich so abstrakte Finanzwelt. Ersetzt man den Begriff «Energie» mit «Wert» im Sinne eines Vermögenswertes oder einer erarbeiteten Leistung, zeigt sich auf einmal ein interessantes Bild der globalen Ökonomie. Der erste Hauptsatz erklärt zum Beispiel anschaulich, warum isolierte Länder wie Nordkorea oder Burma in völliger Stagnation verharrten oder immer noch verharren. Das System ist zu und nichts fliesst hinein oder hinaus. Der zweite Hauptsatz macht klar, warum es im Handel zwischen Ländern meist Verlierer und Gewinner gibt: Reibungsverluste sind unvermeidlich und genau so wie ein Motor nicht die gesamte ihm zugeführte Energie in Leistung umwandeln kann, so geht auch im Handel immer etwas verloren, wodurch Ungleichgewichte entstehen (und die beteiligten diese noch vergrössern). Das Erhöhen der Geldmenge führt dem System dabei eben so wenig Energie zu wie die Kreation künstlicher Werte in Form von Spekulationsblasen. Nur zu behaupten, dass der Tank voll sei, lässt ein Auto keinen Meter weit fahren. Nun wird jeder, der etwas über diese Behauptungen nachdenkt einwenden, dass dies nicht wahr sein könne, denn die Wirtschaft funktioniere ja ohne externe Energiezuführung. Doch dies ist der Moment, wo eben die Ökonomie an der Realität angekoppelt ist. Unsere gesamte Wirtschaft wird von echter Energie angetrieben. Seien es die Fabriken, die Millionen von Handys und Tabletts herstellen, seien es die Serverfarmen der Internet-Riesen oder die Computersysteme der Börsen der Welt, seien es die Bagger und Grubenlaster, welche die Rohstoffe aus der Erde buddeln: Sie all brauchen Energie. Dies ist die Schnittstelle, die scheinbar jedem «normalen» Menschen einleuchtet aber von vielen Ökonomen und Politikern nicht mehr als solche wahr genommen wird. Was uns zurück zum ersten Hauptsatz bringt: Ist die Erde ein geschlossenes System? Objektiv gesehen: nein, aber sie wird von grossen Teilen der Wirtschaft so behandelt: Fossile und nukleare Energiequellen sind - auch wenn sie noch in hohem Masse vorhanden sind - Teil des «geschlossenen» Systems, das irgendwann (siehe Satz 2) in einen Zustand hoher Entropie überführt wird, so dass die Welt dann wie eine riesige Müllhalde aussehen würde. Doch die Energiebilanz der Erde wird durch einen Faktor, nämlich die Sonneneinstrahlung, entscheidend verbessert und am Ende wird die Menschheit, so es sie noch gibt, auf diese Energiequelle angewiesen sein, von der praktisch das ganze Leben auf der Welt abhängt. Doch vorerst scheint dies niemanden zu interessieren. Stattdessen schwirren die verrücktesten Summen durch die Landschaft, werden an Derivate- und Devisenmärkten Summen gehandelt, die angeblich das Vielfache dessen wert sind, was womöglich je auf der Erde gewonnen werden kann. Ein Blick auf die Sätze der Thermodynamik zeigt allerdings erschütternd klar: Alles nur Illusion und Spiegelfechterei. Energie oder die Entsprechung davon (denn Geld sollte ja in solche oder Produkte daraus umgewandelt werden können), entstehen nicht, nur weil wir sie uns vorstellen, gerne hätten oder als existent erklären. Es gibt viele Gründe für die momentane Krise. Einer davon, der kaum einmal erwähnt wird, ist eben der, dass wir uns zwar gern ausserhalb der Naturgesetze bewegen würden, die Realität uns aber immer wieder dabei einholen wird. Die verdammte Thermodynamik lässt sich einfach nicht überlisten. Aber vielleicht wird sie ja irgendwann mal verboten, wenn sie von der Politik bemerkt wird - die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

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