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Donnerstag, 2. Oktober 2014
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Pierre-André Monnard folgt auf Laurent Favre Neuenburg - Die Generalversammlung der FDP Neuenburg hat am Mittwochabend Pierre-André Monnard zum Nachfolger von Laurent Favre im Nationalrat bestimmt. Favre war am Sonntag in die Neuenburger Kantonsregierung gewählt worden und gibt seinen Sitz in der grossen Kammer ab. Fortsetzung


Wirtschaft

Gastgewerbe mit tiefen Arbeitskosten Neuenburg - Durchschnittlich 61,30 Fr. hat eine Stunde Arbeit die Schweizer Produktions- und Dienstleistungsunternehmen 2012 gekostet. Die Höhe der Arbeitskosten variiert aber besonders im Dienstleistungssektor stark. Fortsetzung


Ausland

US-Regierung verärgert über Israels Siedlungspläne Washington - Mit deutlicher Kritik hat die US-Regierung auf Siedlungspläne Israels für den Ostteil Jerusalems reagiert. Das Thema kam auch beim Treffen von US-Präsident Barack Obama und dem dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Weissen Haus zur Sprache. Fortsetzung


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Streller schiesst FCB zum Sieg Ein Treffer von Marco Streller gegen Liverpool bringt dem FC Basel im zweiten Spiel der Gruppenphase in der Champions League den ersten Sieg. Fortsetzung



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Levrat würde Widmer-Schlumpf wiederwählen

Keine universitäre Religionspolitik!

Verdeckte Ermittlung zugelassen bei Wahrung des Rechtsschutzes

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Mehr Unternehmen wagen sich an die Börse

Angst vor Ebola treibt Asien-Börsen ins Minus

USA und Brasilien beenden Baumwoll-Handelsstreit

«New York Times» baut 100 Stellen ab

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Obamas Leibwache erhält neuen Chef

Treffen der Friedensnobelpreisträger überschattet

Moscovici verspricht Durchgreifen gegen Defizitsünder

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Ambri bis zu sechs Wochen ohne Pestoni

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Real siegt mit Müh und Not in Bulgarien

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Adam Sandler plant Filme für Netflix

SLASH - World On Fire

Geschwister-Scholl-Preis an Greenwald

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iPhone 6: Klamottenmarken weiten Hosentaschen

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Schweizer Helikopter im grenznahen Frankreich abgestürzt

In Jogginghosen zu 'Criminal Minds'

Jennifer Lopez ist stolz auf Diddy

Frauen sind mit Kreditkarte vorsichtiger als Männer

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Vitamin D beugt Diabetes Typ 2 doch nicht vor

Antibakterieller Stoff nutzt Algen statt Silber

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2015 keine neuen Banknoten

Bern - Die Auslieferung der neuen Schweizer Banknoten wird noch einige Zeit dauern. Inzwischen sei klar, dass die sie mit «allergrösster Wahrscheinlichkeit» nicht mehr im nächsten Jahr stattfinden könne.

awe / Quelle: sda / Donnerstag, 2. Oktober 2014 / 08:59 h

«Wahrscheinlich nicht vor 2016», sagte Walter Meier, Sprecher der Schweizerischen Nationalbank (SNB) gegenüber der «Handelszeitung».

Von 2010 auf 2016
Mit der neuen Sprachregelung präzisiert die SNB ihre früheren Aussagen, mit den Banknoten sei frühestens 2015 zu rechnen, wie Meier gegenüber der Nachrichtenagentur sda bestätigt.

Ursprünglich war geplant gewesen, nach dem Projektstart der neuen Banknoten 2005 mit einem Ideenwettbewerb eine erste Serie im Herbst 2010 in Umlauf zu bringen. Doch wegen technischer Probleme verzögerte sich der Zeitpunkt mehrmals.


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Neue Schweizer Banknoten bald am Ziel





Schweizer Banknoten haben Verspätung


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«Ausländer-Kredit» für Investitionen in der Heimat? Immer öfter - gerade auch vor den grossen Sommerferien - wird das Beratungsteam von kredit.ch angefragt, ob auch in der Schweiz lebende Ausländer die Möglichkeit haben, einen günstigen, fairen Kredit zu erhalten. Fortsetzung



Boulevard

DJ-Groupies: Hinter dem DJ ist vor dem Publikum Egal, ob im Space, Amnesia, Ushuaia oder sonst einem überteuerten Animateuren-Club: Die Hinter-dem-DJ-Menschen sind überall und haben Tradition. Heute gibt es sogar extra erweiterte Hinterbühnen. Fortsetzung


Kultur

«Twilight»-Fortsetzung auf Facebook Santa Monica - Die Film- und Fernsehvertriebsgesellschaft Lionsgate will ihre erfolgreiche Kino-Franchise «Twilight»mit einer innovativen Aktion auf Facebook wieder zu neuem Leben erwecken. Fortsetzung



Nahost

41 Kinder bei Anschlag auf Schule in Homs getötet Homs - Bei einem Anschlag auf eine Schule in der von der syrischen Regierung kontrollierten Stadt Homs sind Aktivisten zufolge mindestens 45 Menschen getötet worden. Unter den Toten seien 41 Kinder, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Mittwoch mit. Fortsetzung


Kommunikation

Sprachsteuerung als signifikante Sicherheitsgefahr Amsterdam/San Francisco - Die Sprachsteuerungs-Features in Smartphones und anderen modernen Endgeräten gewähren deren Nutzern zwar mehr Bedienungsfreiheiten, stellen aber auch eine signifikante Sicherheitsgefahr dar. Fortsetzung



Dschungelbuch

Freihandel mit Folterwerkzeugen Amnesty International berichtet in: «China s trade in tools of torture and repression» über die boomende Exportindustrie von Unterdrückungs- und Folterwerkzeugen in China. Waren es vor 10 Jahren erst 28 Firmen, die Schlagstöcke, Elektroschockgeräte, Fuss-Eisen, Ketten-Halsringe oder gar Wasserwerfer produziert haben, sind es mittlerweile 130. Eine Auswirkung der grosszügigen Freihandelsabkommen wie dies zwischen der Schweiz und China? Fortsetzung


Etschmayer

iToast als Hoffnungsspender Apple und seine gläubigen Anhänger haben eine raue Woche durchlebt. Nach der trimphalen Präsentation der neuen iPhones haben verbogene Gehäuse, vermurkste Software-Updates und jede Menge iPhones in der Mikrowelle nach einer gut gemachten Scherz-Anzeige haben manches iEgo angekratzt. Doch Hoffnung kommt ausgerechnet aus einem Toaster! Fortsetzung




nachrichten.ch 2

Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung

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Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie. Fortsetzung


Kolumne
Demokratie geschüttelt, nicht gerührt

Regula Stämpfli

Viele Frauen geben ihr Geld lieber in einem Nagelstudio aus als in einer Buchhandlung. Darin gleichen sie den Zeitungen und den öffentlich-rechtlichen Informationssendungen in der Schweiz und in der EU. Auch die geben sich immer neuen Porno-Chic - sprich Layout - statt sich um den Sinn des eigenen Daseins zu kümmern. Die klare Sprache, fundierte Recherchen, zurückhaltende Ego-Meinungen, gute Geschichten, ein Verständnis für Kritik und eine sorgfältig zu wahrende Distanz gegenüber Macht, Geld und Geistesautoritäten sowie die Trennung zwischen öffentlich und privat; das macht guten Journalismus aus. Was an Journalistenschulen indessen nicht gelehrt wird: Der Sinn für Relevanz. Das Verständnis darüber, was wichtig und was lackierte Fliegenkacke ist. «There is no such thing as bad news anymore.» Im Gegenteil. Die «good News» wie Information, Diskussion, Sachverstand, Engagement, Urteilskraft etc. gelten bei vielen Chefredaktionen als sehr, sehr «bad». Was soll beispielsweise die flächendeckende Berichterstattung - auch in Leitmedien - über die Hochzeit einer amerikanischen Staranwältin mit einem mittelalterlichen Hollywoodschauspieler? «Die Leute wollen das» oder «das war doch schon immer so» und Floskeln wie «man muss das Publikum unterhalten», «mich interessiert so etwas, obwohl ich studiert habe», schallen uns dann entgegen. Echt. Wenn ich etwas über Amal und George erfahren will, bin ich mit der Vogue besser bedient. Schliesslich geh ich auch nicht in meinem Seidenkostüm joggen. Und gute Geschichten gibt die Politik immer her. Voraussetzung jedoch ist, dass die Schreibenden, die Berichtenden, die Chefs Sinn für Humor, Poesie, Unterscheidungskraft, geschichtliche Kenntnisse und eine solide Allgemeinbildung verfügen. Genau da hapert es, diese Voraussetzungen sind eher rar geworden. Kein Wunder «sterben» die Zeitungen und brechen die Quoten für alle wichtigen politischen Sendungen massiv ein! «Form follows function» könnte am Beispiel der Zeitungen nicht besser illustriert werden. Ist die Funktion dank Umfragen, dank der Vermessung von Politiken statt deren Diskussion, dank Freund-Feindschemata, dank historischer Kostümdrama-Schrott so runtergefahren, folgt die Form des Verschwindens. Dies entspricht den Frauen im Nagelstudio. Sie inszenieren eine fiktive Weiblichkeit, die real nicht mehr existiert. Die mangelnde Qualität im schweizerischen und im europäischen Journalismus (mit grossartigen Ausnahmen selbstverständlich) liegt nicht einfach an der Boulevardisierung und Polarisierung, sondern an der mangelnden Urteilskraft, was wichtig ist oder was dem kritischen Potential einer Saucentomate entspricht. Penisse werden auf Livestream gestellt statt dass die Freihandelsverhandlungen Schweiz und China, EU und China (das wahrscheinlich in diesen Momenten in Honkong an seinem Tiananmen-Moment rumbastelt) heftig diskutiert werden. Lieber stimmt man über Zweitwohnungen ab statt über den Ausverkauf der Werte, der Demokratie und der menschlichen Arbeit. Wetten, dass kein einziger Bundeshausjournalist auch nur einen Artikel im über 1000 Seiten dicken Wälzer (Abkommen ca. 80 Seiten, doch der Teufel steckt im Detail, sprich im über 920 Seiten Anhang) zitieren kann? Alles egal. Politiker werden in den Medien als Schwinger verkleidet oder in Casting-Shows verballhornt. Kein Wunder, dass sich die Politiker mehr und mehr auch wie Schauspieler benehmen - und sei es wie im Fall von Geri Müller halt wie ein Schauspieler in einem sehr billigen Porno ... Die einzig wirklich relevanten Informationen lassen sich dann absurderweise eher in politischen Satiresendungen oder in regionalen Talkshows in Erfahrung bringen als in den dafür bezahlten grossen Nachrichtenmagazinen oder als in den Abo-Zeitungen. Deshalb sterben die Zeitungen. Sie sind so fake wie die Nuttennägel an den Händen der sinnsuchenden Frauen. Wenn man sich zu lange an eigenen Quotenexkrementen besudelt hat, spendet auch das eigene Umfeld, sprich die Politik,  nur noch wenig Trost. Nicht, dass es immer noch geniale Menschen gäbe, die diese in  postmodernen Beliebigkeitsanfälle nicht doch noch durch Aufklärung und Politik kurieren könnten. Doch leider werden ausgerechnet diese nicht auf Podien zu Themen wie «Qualitätsjournalismus», «Medienvielfalt» oder «Medienkrise» eingeladen. Denn es könnte ja sein, dass sie - gewürzt mit witzigen Beschimpfungen - den handelnden Akteuren einen unangenehmen Spiegel vorhalten würden. Spätestens seit der globalen Finanzkrise leiden die europäischen und die schweizerische Demokratien nicht einfach unter der währenden Deflation, sondern unter einem schockierenden Verlust jeglicher Orientierung. Dies manifestiert sich beispielsweise in einer derart hirnrissigen Debatte um die Frage, ob eine ehemalige Miss Schweiz in der Sendung «Arena» teilnehmen darf oder nicht. Nur dank der ehemaligen Miss Schweiz habe ich überhaupt von der Gotthard-Debatte in dieser Session erfahren! Doch leider weiss ich wegen dem Wirbel um die Arena-Miss immer noch nicht genau, was nun die wichtigsten Hindernisse in der Planung der wichtigsten Verkehrsachse der Schweiz sind. Ausserdem ist es eine demokratische Beleidigung, bei einem öffentlichen und verkehrstechnischen Grossprojekt das Volk in «Gegner» und in «Befürworter» aufzuteilen. Denn der Gotthard betrifft uns alle und nicht nur den schönen Körper einer ehemaligen Miss. Womit wir bei der letzten babylonischen Verwirrung von Demokratie und Medien angelangt wären. Der Stürmermarsch der inkarnierten Nullnummern in den Umfragewerten, Quoten, Bildungserbsen bei Bologna und den mathematischen Gliederverrenkungen reiner abgebildeter und eingebildeter Wirklichkeit bewirken, dass jeder Bericht über Politik zur Quoten- und Körperfrage degeneriert wird. Dies ist quasi das Handaufheben der Postmoderne, das sich dann u.a. in den Abo-Abbestellungen oder in den nicht-gekauften Sachbüchern manifestiert. Deshalb: Das nächste Mal, wenn sich wieder eine Frau bei mir über ihre verwelkende oder karriereschädigende Schönheit, ihren verblödeten Job, einen doofen oder keinen Ehemann und nervige oder keine Kinder beklagt, rate ich ihr deshalb sofort zum Besuch eines Nagelstudios. Und den Zeitungen zu einem neuen Layout. Unterdessen schaffen die Anderen neue Orte, vielfältige Medien und lebende Schönheitsideale und vieles andere mehr. Dies darf durchaus als Warnung verstanden werden.

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