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Freitag, 24. Mai 2013
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Inland

Bundesrat fühlt sich immer noch unschuldig Bern - Der Bundesrat weist die Kritik des Parlaments an seinem Vorgehen in der Affäre um Philipp Hildebrand in seiner offiziellen Stellungnahme erneut zurück. Im Gegensatz zur Aufsichtsbehörde geht die Regierung davon aus, rechtmässig gehandelt zu haben. Fortsetzung


Wirtschaft

Aufholjagd nach Winter führt zu steigenden Umsätzen Zürich - Nach dem langen Winter läuft für die Schweizer Bauindustrie nun die Aufholjagd. Gemäss des vom Schweizerischen Baumeisterverband und der Credit Suisse erhobenen Bauindex wird dies insbesondere beim Hochbau kurzfristig zu höheren Umsätzen führen. Fortsetzung


Ausland

Japanischer Premier verlangt Frauenquote Tokio - Die japanische Politik hat - spät aber doch - die Bedeutung der Frau für die wirtschaftliche Performance erkannt. Premier Shinzo Abe bezeichnete Frauen kürzlich als «Japans ungenutzteste Ressource». Der Liberaldemokrat will ihre Stellung in der Arbeitswelt massiv stärken und die Erwerbsquote deutlich anheben. Fortsetzung


Sport

Federer in Twitter-Laune Kurz vor Beginn der French Open findet nun auch Roger Federer den Weg ins soziale Netzwerk «Twitter». Fortsetzung



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Inland

Hans-Jürg Fehr tritt nach Sommersession zurück

Staatssekretär Michael Ambühl verlässt die Bundesverwaltung

Kantone unterstützen die Revision des Asylgesetzes

Chinas Premier Li Keqiang zu Besuch in der Schweiz

Wirtschaft

Groupe E schreibt einen Verlust wegen Beteiligung an BKW und Alpiq

IWF-Chefin Lagarde wird weiter befragt

Bankia: Verdacht auf verbotene Leerverkäufe

Tokioter Börse bleibt instabil

Ausland

Morddrohung im Ruby-Prozess

Wieder Krawalle in Vororten Stockholms

US-Pfadfinder erlauben homosexuelle Mitglieder

Obama schränkt Drohnenschläge ein

Sport

19. Etappe des Giro gestrichen

Justin Krueger zurück zum SCB

Brunner mit Detroit vor Einzug in die nächste Runde

Volleyball-Frauen erfolgreich in der WM-Quali

Kultur

Karl's Kühne Gassenschau: «Fabrikk»

Beyoncé Knowles: Duett mit Lady Gaga?

Vanessa Paradis: Lied mit Depp und Tochter ist unvergänglich

Leibovitz erhält Prinz-von-Asturien-Preis

Kommunikation

Social-Media-Nutzung muss nicht krank machen

Facebook sind frauenfeindliche Inhalte egal

Apple droht Niederlage im Verfahren um E-Books

Kein Hackerangriff durch comparis.ch

Boulevard

Susan Sarandon: Aufmunterndes Tattoo

Niall Horan: Heimliche und aufregende Liebschaft

Leonardo DiCaprio: Als Weltallbegleitung fast 3 Millionen wert

Geschäftsgebäude in Niederönz total ausgebrannt

Wissen

Das Klima «sieht» so aus. Vielleicht. (Teil 2)

Das Klima «sieht» so aus. Vielleicht. (Teil 1)

Badegewässer: 94 Prozent erfüllen Mindeststandards

Wasserfester Stoff führt Schweiss ab

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Schweres Erdbeben erschüttert Russland

Moskau - Ein schweres Erdbeben der Stärke 8,0 hat den Osten Russlands erschüttert. Das Epizentrum lag vor der Pazifikküste im Ochotskischen Meer nördlich von Japan, wie eine Sprecherin der Messstation der Akademie der Wissenschaften in Obninsk berichtete.

bg / Quelle: sda / Freitag, 24. Mai 2013 / 09:41 h

Die Katastrophenschutzbehörden gaben eine Tsunamiwarnung für Sachalin, Russlands grösste Insel, und die Inselgruppe der Kurilen heraus, die aber kurze Zeit später wieder aufgehoben wurde. Den Angaben zufolge lag das Zentrum des Bebens in 600 Kilometern Tiefe. Erschütterungen waren Tausende Kilometer weit bis nach Moskau zu spüren, wo einige Bürogebäude vorsorglich geräumt wurden. Über Tote oder Verletzte lagen zunächst keine Berichte vor.

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Keine Schäden bei Erdbeben vor russischer Halbinsel Kamtschatka


nachrichten.ch 1

Kostüme sind Magie, Spass, Heiterkeit und Feststimmung zu jeder Jahreszeit Wir haben im Klang und Kleid immer wieder verschiedenste Kostüme aus Film- und TV-Serien. Wenn Du etwas Spezielles suchst, wirst Du hier vielleicht fündig. Fortsetzung



Boulevard

Schweiz erwacht bei winterlichen Temperaturen Bern - Von Frühlingserwachen keine Spur: Die Schweiz ist am Freitagmorgen bei winterlichen Temperaturen erwacht. In den Bergen wurden Temperaturen weit unter der Nullgradgrenze gemessen. Der grosse Schnee im Flachland blieb bislang aber aus. Fortsetzung


Kultur

Schweizer Filmfestivals kriegen mehr Geld Bern - Das Bundesamt für Kultur (BAK) erhöht seine fixen Beiträge an die Schweizer Filmfestivals für die kommenden Jahre um insgesamt 12,8 Prozent auf 2,64 Millionen Franken pro Jahr - die Erhöhung fällt allerdings je nach Festival höchst unterschiedlich aus. Von Jubel allenthalben kann nicht die Rede sein. Fortsetzung



Nahost

Kerry spricht von «Überraschungen» Jerusalem - Die Bemühungen der USA um eine Wiederankurbelung des Nahost-Friedensprozesses stossen auf verbreitete Skepsis. US-Aussenminister John Kerry sagte bei einem Besuch in Israel, er kenne die Region gut genug um zu wissen, «dass es hier Skepsis gibt und manchmal auch Zynismus», weil es einige bittere Jahre der Enttäuschung gegeben habe. Fortsetzung


Kommunikation

Kindle Fire HD bald in 170 Ländern erhältlich Seattle - Amazon startet mit den Highend-Versionen seiner Tablets international durch. Wie der Konzern heute, Donnerstag, bekannt gegeben hat, können ab sofort Kunden aus über 170 Ländern den Kindle Fire HD in 7- und 8,9-Zoll-Format vorbestellen. Fortsetzung



Dschungelbuch

Bunt versus uniform Es geht um Krippen, Schulen, Krankenhäuser, öffentliche Feste, Strassenkultur und Altersheime. Es geht um Orte und Zeiten in welchen Menschen sich treffen und nicht dickgefressenen oder abgehungerten Konsumzombies ausweichen müssen. Es geht um ein Strassen- und Berufsbild, in welchem nicht die Anzugträger weiblichen und männlichen Geschlechts dominieren und uns wie Sprechpuppen à la Sheryl Sandberg irgendwas von Selfempowerment erzählen. Fortsetzung


Etschmayer

Der Ast, an dem wir sägen (Teil 1) Seit Beginn der Erfolgsgeschichte des Kapitalismus war das Verhältnis von Wirtschaft und Individuum immer von einer gegenseitigen Abhängigkeit geprägt: Ohne Arbeiter konnte nichts produziert werden und ohne Produzenten gab es keine Arbeit. Technische Fortschritte gefährden nun diese Balance und im Endeffekt das ganze System. Fortsetzung




nachrichten.ch 2

Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung

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nachrichten.ch 3

Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie. Fortsetzung


Kolumne
Religion für Atheisten. Atheismus für die Religiösen

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Wahrlich, wir leben in heiteren Zeiten! Der Atheist Alain de Botton möchte Tempel für Atheisten bauen. Und Papst Franziskus sagt, Atheisten seien okay. Das heisst, wenn sie okay sind, sind sie okay. Dank Jesus. Und dank Gott. Atheisten, Ungläubige und Freidenker seien auch gut, wenn sie Gutes tun, sagte Jorge Mario Bergoglio gemäss Radio Vatikan am 22. Mai in einer Homilie zum Morgengottesdienst in seiner Residenz. Und einige Medien haben jetzt auch schon Purzelbäume geschlagen, wie progressiv und anders diese Aussage doch sei. Ich jedoch frage: «Und sonst so?» Freilich, verglichen mit den bisherigen Äusserungen der Catholica über Freidenker, Humanisten, Ungläubige und andere Höllenkandidaten ist das ein Fortschritt. Das sagt aber halt sehr viel über den Jetzt-Zustand aus. Wenn die simple Tatsache, dass ein religiöser Führer gute Leute anderer Religionen oder ohne Religionen potenziell für gut hält, dann muss man darüber nachdenken, wieso dies eine Meldung wert ist. Es verhält sich mit dem plötzlich etwas versöhnlicheren Ton für mich etwa so: Alle haben schon gemerkt, dass man auch ohne Religion gut, sinnvoll und erfüllt sein Leben gestalten kann. Es war und ist nicht mehr zu leugnen, dass sich die Sache so verhält. Und was man nicht mehr leugnen kann, was von der Mehrheit der Gesellschaft durchschaut und akzeptiert wurde, das muss man auch als ewige Kirche irgendwann mal konstatieren. In der Geschichte hielt sie es ähnlich mit Frauenrechten, mit Pressefreiheit, Prügelstrafe und so weiter. Zuerst gegen die Freiheit und den Fortschritt, dann irgendwann dafür, anschliessend wird betont, wie wandlungs- und lernfähig die Kirche doch sei. Bisweilen erfrecht sie sich dann nach einer gewissen Zeit sogar noch, zu behaupten, sie sei für diese Werte eingestanden und habe zu deren Entstehung und Durchsetzung beigetragen. Eine Aussage von Christopher Hitchens (bis zu seinem Tod ein guter Atheist) passt jedenfalls hier wie die Faust aufs in Richtung Moderate schielende Auge der Kirchenoberen: «Viele Religionen treten uns nunmehr einschmeichelnd grinsend mit offenen Armen entgegen, wie ein salbungsvoller Händler auf einem Basar. Sie bieten Trost und Solidarität auf einem Marktplatz der Dienstleister an. Aber wir haben ein Recht darauf, uns daran zu erinnern, wie barbarisch sie sich verhielten, als sie stark waren und ein Angebot machten, das kein Menschen ablehnen konnte.» Wir sollen und dürfen also durchaus etwas nachtragend sein und nicht allzu schnell vergessen. Aber wir brauchen ja nicht einmal in die Vergangenheit zu schauen, um Unschönes zu suchen, es reicht ja der Blick an die gegenwärtige Kirche. Wir Freidenker müssen uns also nicht wirklich Sorgen um die Kirche machen, sie bleibt reaktionär in ganz vielen Dingen: Masturbation, Verhütung, (Homo-)Sexualmoral, Frauenbild, Präimplantationsdiagnostik usw. Und auf eine echte Aufklärung der systematischen Kindervergewaltigung durch Kleriker und der diesbezüglichen Vertuschungsmechanismen im Grossen und Ganzen warten wir immer noch. Schön, dass ein Papst endlich anerkennt, dass auch Ungläubige gut leben können. Wir wussten das aber schon lange. Wir brauchen dieses päpstliche Gütesiegel eigentlich gar nicht. Falls solche und ähnliche vernünftige Äusserungen jedoch dazu beitragen können, dass in Weltregionen, in denen religionsfrei lebende Menschen starker Verfolgung ausgesetzt sind, weniger leiden müssen, so hat der Papst hier vielleicht ein sehr gutes Werk getan. Auch Päpste können also gut sein. Wenn sie gut sind. Vielleicht mag Papst Franziskus übrigens den platonischen Dialog Euthyphron lesen. Und falls er dann die von Sokrates geäusserten Gedanken zum Thema «gut» und «Gott» versteht, wäre das alles ja noch besser! Papst Franziskus sollte aber bei allzu vernünftigen - und ich meine wirklich vernünftige, nicht jene, die «katholisch vernünftig» sind, es gibt da nämlich theologische Privatdefinitionen - Äusserungen in Zukunft wohl etwas mehr Vorsicht walten lassen. Er tönt ja bisweilen fast schon wie ein reformierter Toleranzler. Weitere solche unbedachte Schritte in Richtung Humanismus, Rationalität und Freidenkertum könnten dazu führen, dass ihn die Glaubenskongregation, welche ja immer noch für die Reinheit der Lehre zuständig ist und bis vor Kurzem noch «Inquisition» hiess, aus der Gemeinschaft der Weltkirche ausschliesst. Einen exkommunizierten Papst hatten wir ja schon länger nicht mehr, aber auch zwei Päpste gleichzeitig hatte die Welt schon länger nicht mehr gesehen. Aber zurück zu den Äusserungen Bergoglios: Er bleibt dem Amt entsprechend natürlich immer noch sehr kirchlich: Auch die Atheisten und Andersgläubigen habe Jesus durch sein Blutopfer erlöst. Alle. Wovon? Erbsünde und so weiter. Und gut seien die Freidenker ja auch «nur», weil sie Ebenbilder Gottes seien und daher das Gute in ihnen angelegt sei. Darauf dürfen wir Freie souverän antworten: «Tja, das ist ja allerliebst! Danke, aber nein, danke!» Bei diesem ganzen Traraa um den neuen, angeblich ach so offenen Papst sollten wir übrigens nicht vergessen: Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott. Und Jesus ist kein Erlöser von irgendwelchen Erbsünden. Also freue dich deines Lebens, tue Gutes und vermeide es, anderen empfindungsfähigen Lebewesen durch dein Handeln und Konsumieren Leid zuzufügen. Und gut ist.

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