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Gaza-Streifen: 288 Kinder starben nach Militäroffensive

Gaza/Tel Aviv - Während der dreiwöchigen israelischen Militäroffensive im Gazastreifen sind nach Angaben der palästinensischen Menschenrechtsorganisation PCHR insgesamt 1434 Palästinenser getötet und weitere 5303 verletzt worden.

bert / Quelle: sda / Freitag, 13. März 2009 / 07:14 h

Unter den Todesopfern seien 960 Zivilisten, teilte die Organisation in Gaza mit. Danach kamen unter anderem 288 Kinder und Jugendliche sowie 121 Frauen ums Leben. Wie die Organisation weiter mitteilte, gehören zu den Todesopfern auch 235 Mitglieder von militanten Palästinenserorganisationen sowie 239 Angehörige der Polizei. Die radikal-islamische Hamas, die den Gazastreifen kontrolliert, sowie andere Palästinensergruppen sollen rund 20 000 bewaffnete Kämpfer haben.

Völkerrecht verletzt

PCHR warf Israel eine Verletzung des humanitären Völkerrechts sowie die rücksichtslose und überzogene Anwendung von Gewalt vor. Die israelische Armee wies die Vorwürfe zurück und erklärte, die Zahl der Toten sei falsch.



960 der 1434 Toten seien Zivilisten gewesen. /

Darüber hinaus habe die radikal-islamische Hamas palästinensische Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzt. Die Operation habe den Bestimmungen des internationalen humanitären Völkerrechts entsprochen. Die Soldaten hätten alles unternommen, um die Zahl der Todesopfer so gering wie möglich zu halten. Israel hatte vom 27. Dezember bis 18. Januar Hunderte Ziele im Gazastreifen vom Land, aus der Luft und von See aus angegriffen. Damit sollte der Raketenbeschuss durch militante Palästinenser soweit wie möglich reduziert werden.

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