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Ingrid Betancourt schwer krank

Caracas - Ingrid Betancourt, Geisel der kolumbianischen FARC-Guerilla, ist offenbar schwer krank. Das Überleben der französisch-kolumbianischen Politikerin sei «eine Frage von Wochen», sagte Frankreichs Regierungschef François Fillon in Paris.

rr / Quelle: sda / Donnerstag, 28. Februar 2008 / 17:18 h

Zuvor hatte der am Mittwochabend freigelassene kolumbianische Ex-Abgeordnete Luis Eladio Pérez berichtet, die 46-Jährige sei «körperlich sehr, sehr krank und seelisch erschöpft». Sie leide an einer Lebererkrankung. Betancourts Ex-Mann Fabrice Delloye sagte in Paris, die ehemalige Präsidentschaftskandidatin leide unter einer chronischen Hepatitis B. Pérez sagte nach seiner Ankunft in der venezolanischen Hauptstadt Caracas, die Guerilla sei «wütend» über die Grünen-Politkerin und behandle sie deshalb besonders schlecht. Sie sei von Menschen umgeben, denen nichts daran liege, ihr das Leben erträglich zu machen.

«Unmenschliche Bedingungen»

Pérez sah Betancourt nach eigenen Angaben zuletzt am 4.



Ingrid Betancourt leide an Hepatitis B. /

Februar. Die Geiseln werden nach seinen Angaben unter «unmenschlichen Bedingungen» gefangengehalten. Betancourt war vor sechs Jahren von den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens (FARC) während des Wahlkampfs verschleppt worden. Im Januar hatten die Rebellen Betancourts frühere Wahlkampfleiterin Clara Rojas und eine weitere Ex-Abgeordnete freigelassen. Frankreichs Premier Fillon forderte am Donnerstag, die FARC-Rebellen müssten nun auch Betancourt «so schnell wie möglich» freilassen. Andernfalls werde «die ganze Welt» sie verurteilen.

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