Die zwei Schweizer Experten warteten immer noch in Rangun auf eine entsprechende Erlaubnis, sagte Fabienne Wydler, Sprecherin der Humanitären Hilfe der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Ein weiterer Experte warte in der Schweiz auf ein Visum.
Die zwei Experten vor Ort klärten derzeit ab, wie die zusätzliche Schweizer Hilfe garantiert der notleidenden Bevölkerung zu gute kommt. Was mit den 1,5 Millionen Franken passiere, sei noch nicht entschieden, sagte Wydler.
Die Schweiz hatte nach der Geberkonferenz vom letzten Wochenende ihre Hilfe erhöht, diese allerdings an Bedingungen geknüpft: Den Helfern muss direkter Zugang in die betroffenen Gebiete gewährt und die Verteilung der Güter muss kontrolliert werden können.
Mit den ersten 2,5 Mio. Franken wurden 40 Tonnen Hilfsgüter nach Birma geschafft. (Archivbild)
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Güter nach Birma geflogen
Diese Bedingungen konnten laut Wydler bisher eingehalten werden, wenn der Zugang auch nur Helfern von Partnerorganisationen möglich war. Mit den ersten 2,5 Millionen Franken flog die Schweiz 40 Tonnen Hilfsgüter mit einem Charter nach Birma.
Zusammen mit dem Schweizerischen Roten Kreuz wurden weitere Hilfsgüter geliefert. Bei den Lieferungen handelt es sich um Decken, Schlafmatten, Plastikplanen, Zelte, Medikamente, Küchenutensilien und Wasserbehälter.
Die Güter wurden laut Wydler dem örtlichen Roten Kreuz sowie den lokalen DEZA-Partnerorganisationen Ärzte ohne Grenzen (MSF) und der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe (ADRA) übergeben.