|
|
||||||
|
||||||
|
|
||||||
|
|
Türkischer Minister im Visier der JustizZürich - Die Zürcher Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den türkischen EU-Minister Egemen Bagis. Dieser soll Ende Januar in Zürich den Völkermord an den Armeniern im Jahr 1915 geleugnet und damit gegen die Antirassismus-Strafnorm verstossen haben.fest / Quelle: sda / Montag, 6. Februar 2012 / 16:27 h
Die strittigen Äusserungen des Politikers sollen am 28. Januar in Zürich gefallen sein. Im Anschluss an das diesjährige Weltwirtschaftsforum WEF besuchte Bagis im Kongresshaus ein Konzert der türkischen Sängerin Sezen Aksu.
Gemäss der englischsprachigen türkischen Tageszeitung "Today's Zaman" sagte der Minister am Rand des Konzertes Folgendes: "Wir befinden uns heute in der Schweiz, und ich sage, dass die Ereignisse von 1915 kein Genozid waren. Lasst sie kommen und mich verhaften." Verschiedene türkische Medien berichteten darauf über Bagis' Äusserung, welche auch die Gesellschaft Schweiz-Armenien (GSA) auf den Plan rief. Schliesslich übergab diese mehrere Zeitungsartikel an Andrej Gnehm von der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich. Polizeiliche Ermittlungen laufen Diese prüft nun, ob Bagis gegen die Antirassismus-Strafnorm verstossen hat. "Wir haben jetzt polizeiliche Ermittlungen in Auftrag gegeben", sagte er am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Hatte in der Schweiz öffentlich den Völkermord an den Armeniern geleugnet: Egemen Bagis. /
![]() Gnehm bestätigte damit eine Meldung der "NZZ am Sonntag". "Da es sich bei einem Verstoss gegen das Antirassismusgesetz um ein Offizialdelikt handelt, sind wir gezwungen, der Sache nachzugehen", ergänzte Gnehm. Es handle sich jedoch erst um Vorermittlungen. Ob ein Verfahren eröffnet wird, könne man derzeit noch nicht sagen. Mit den Ermittlungen betraut ist jetzt Staatsanwältin Christine Braunschweig, Gnehms Chefin. Auf Anfrage räumte sie ein, dass die derzeitigen Kenntnisse lediglich "vage" seien. So wisse man derzeit nicht einmal, "was konkret gesagt wurde." Unklar sei auch, ob der Minister sich auf diplomatische Immunität berufen kann. Schweizer Botschafter in Ankara einbestellt Die Türkei bestellte am Montag den Schweizer Botschafter in Ankara, Raimund Kunz, ins Aussenministerium ein, wie die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. "Der Schweizer Botschafter in Ankara hat sich am Montag tatsächlich im türkischen Aussenministerium über diese Angelegenheit unterhalten", bestätigte Pierre-Alain Eltschinger, Mediensprecher des Eidg. Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA), gegenüber der Nachrichtenagentur sda am Montagabend. Das türkische Aussenministerium habe um dieses Treffen gebeten.
![]() Mit Publinews im Dialog mit Ihrem Kunden St. Gallen - Erfolgversprechende Marketinginformation im redaktionellen Stil und Umfeld. Nutzen Sie die Möglichkeit, auf news.ch und anderen Nachrichtenportalen, Ihre Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren und gleichzeitig potentielle Kunden - durch eingefügte externe Links - auf Ihre Angebote zu ziehen. Fortsetzung
Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung
Preiswerte und hochwertige Übersetzungen TranslationArtwork.com: Wir übersetzen Ihre Geschäftsberichte, Verträge, Handbücher, Webseiten, Newsletter, Pressemitteilungen oder was sonst noch als Dokument anfällt, bei 10% Nachlass für Neukunden. Fortsetzung
|
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||