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Unsicherheit über Tote nach Explosion in US-KraftwerkWashington - Bei der Explosion eines im Bau befindlichen Elektrizitätswerks im US-Bundesstaat Connecticut sind bis zu 50 Menschen ums Leben gekommen. Das sagte ein Sprecher des Middlesex-Spitals der Nachrichtenagentur AFP.zel / Quelle: sda / Sonntag, 7. Februar 2010 / 19:35 h
Washington - Bei einer heftigen Explosion in einem Gas-Kraftwerk im US-Bundesstaat Connecticut sind mindestens elf Menschen verletzt worden. Ob es Tote gab, war am Abend noch unklar.
Nach den vorläufigen Angaben der Behörden waren bei der Explosion keine Menschen ums Leben gekommen. Frühere Angaben, wonach zwei Menschen starben, zog die Polizei zurück, wie der US-Fernsehsender CNN berichtete.
Ein Sprecher des Middlesex-Spitals hatte der Nachrichtenagentur AFP gesagt, es seien bis zu 50 Menschen ums Leben gekommen. Eine Medienkonferenz der Behörden war für 2300 MEZ angesagt.
Zum Zeitpunkt 50 Menschen auf dem Gelände Zum Zeitpunkt des Unglücks während eines Testlaufs der Anlage in Middletown hätten sich etwa 50 Menschen auf dem Gelände befunden, meldete CNN weiter. Die Detonation in Middletown sei so heftig gewesen, dass Menschen noch in 20 Kilometern Entfernung ein Erdbeben vermutet hätten, berichteten Medien. (Symbolbild) /
![]() Die Explosion sei so massiv gewesen, dass Menschen noch in 20 Kilometern Entfernung zuerst ein Erdbeben vermutet hätten. Über dem Betriebsgelände stand kilometerhoch schwarzer Rauch. Die Explosion ereignete sich kurz vor 11.30 Uhr Ortszeit (17.30 Uhr MEZ). Es waren zuerst mindestens 20 Krankenwagen im Einsatz. Nach Angaben der Zeitung «Hartford Courant» war anscheinend nach ein Gasleck Ursache des Unfalls. Auf dem Gelände seien grosse Mengen Erdgas gelagert worden. Einige der Verletzten hätten Knochenbrüche erlitten, als sie durch die Explosion bis zu zehn Meter umhergeschleudert worden seien, berichtete die Zeitung. Die seit Jahren im Bau befindliche Anlage sei kurz vor der Fertigstellung gewesen, hiess es weiter. Die Explosion ereignete sich in einer Anlage in den Aussenbezirken der Stadt Middletown, die rund 37 Kilometer südlich von Hartford liegt, der Hauptstadt des Bundesstaates. In der Anlage sollte 620 Megawatt Strom mit Gasturbinen erzeugt werden.
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