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Swatch Group erhöht Preise für Uhrenbestandteile Biel - Die Swatch Group erhöht die Preise für gewisse Uhrenbestandteile massiv. ETA, die Fabrik für Uhr- und Rohwerke der Bieler Gruppe, kündigte dies in einem Brief an ihre Kunden an. Die Wettbewerbskommission (Weko) analysiert die Situation.
bert / Quelle: sda / Freitag, 20. Dezember 2002 / 13:40 h
Seine Kommission sei informiert worden, sagte Weko-Sprecher Patrick Ducrey gegenüber der Nachrichtenagentur sda zu einem Bericht der Tageszeitung Le Temps. Swatch wollte keine Stellung nehmen. Die Weko untersucht bereits, ob die ETA bei der Lieferung von Uhrenbestandteilen an Montagefirmen im Jurabogen ihre beherrschende Marktstellung missbraucht.
Die nun angekündigte Preissteigerung der ETA betrifft nicht alle Uhrenbestandteile gleichermassen. Für gewisse Stücke beträgt die Verteuerung ab dem kommenden Jahr 25,5 Prozent. Seitens der Weko hiess es, die Kommission schreite ein, wenn ein Missbrauch der Marktmacht festgestellt werde. Die Weko verfüge über die Mittel dazu, sagte Ducrey. Die Wettbewerbshüter waren von einem Teil der ETA-Kunden und nicht von der Swatch informiert worden. Die ETA hatte im November in einer einvernehmlichen Regelung zugestimmt, ihre Kunden weiterhin mit Uhrenbestandteilen zu beliefern, bis die Ermittlungen der Weko abgeschlossen sind. In der Regelung verpflichtet sich die Uhrenfirma, weiterhin 85 Prozent Rohwerke und 15 Prozent Fertigwerke zu liefern. Die ETA SA bedient mit ihren Rohwerken diverse Uhrenfabrikanten. Im August teilte sie einem Teil ihrer Kunden mit, dass sie die Lieferungen von Rohwerken auf Anfang 2003 reduzieren und auf Anfang 2006 gänzlich einstellen werde. Die Swatch-Tochter wollte ab diesem Zeitpunkt nur noch fertige Uhrwerke liefern. Auf diese Ankündigung hin waren an die dreissig im Jurabogen beheimatete Montageunternehmen an die Weko gelangt, damit diese die Folgen des ETA-Beschlusses unter die Lupe nimmt. Die Weko eröffnete Anfang Oktober eine Vorabklärung gegen die ETA und am 4. November eine Untersuchung. ![]() Schnarchen kann Ihre Gesundheit gefährden Bern - Etwa 150'000 Schweizerinnen und Schweizer leiden daran, aber nur die wenigsten wissen es: Schlafapnoe. Die Krankheit wird oft unterschätzt. Dabei ist diese alles andere als ungefährlich. Fortsetzung
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