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Scharmützel bei 'Antifaschistischem Abendspaziergang' Bern - Beim fünften Antifaschistischen Abendspaziergang in Bern ist es am Samstag zu massiven Sachbeschädigungen und zu Scharmützeln zwischen Polizei und Demonstranten gekommen. Die Polizei setzte Tränengas, Gummischrot und Wasserwerfer ein.
rr / Quelle: sda / Sonntag, 21. März 2004 / 08:05 h
Bereits zu Beginn des Umzugs durch die Innenstadt war die Stimmung unter einem Teil der rund 3000 Teilnehmer aufgeheizt. Es wurden Knallpetarden gezündet. In der Altstadt wurden laut Angaben der Stadtpolizei 50 bis 70 parkierte Autos zerkratzt, verklebt oder versprayt. Bei vielen wurden die Rückspiegel abgerissen.
Vom Rathaus leitete ein Grossaufgebot an Polizeigrenadieren den Umzug Richtung Reithalle; die Zugänge zu den Hauptgassen wurden durch Polizeikordons abgesperrt.
Im unteren Bollwerk löste sich die Kundgebung offzizell auf. Ein Teil der Demonstrierenden zog sich in die Reithalle zurück, mehrere hundert versuchten jedoch via Bollwerk in die Innenstadt zu gelangen, worauf die Polizei einen Wasserwerfer einsetzte.
Der Aufruf zum Spaziergang wurde von vermummten Demonstranten geschmückt. /
![]() In der Folge kam es im Gebiet der Reithalle zu Scharmützeln: Demonstranten bewarfen die Polizei mit Flaschen und Knallkörpern. Die Polizei setzte Gummischrot und Tränengas ein. Die Ausschreitungen dauerten bis nach Mitternacht. Das grosse Polizeiaufgebot wurde unter anderem mit der Tatsache begründet, dass auch zahlreiche aus Zürich, Winterthur, Basel und der Westschweiz angereiste, gewaltbereite Linksautonome ihre Teilnahme an der Demonstration angekündigt hatten. Im Zusammenhang mit den Sachbeschädigungen kam es zu 29 Verhaftungen, wie die Polizei mitteilte. Ein Polizist und zwei Passanten wurden leicht verletzt. Die Höhe des Sachschades bezifferte die Polizei auf über 100 000 Franken. ![]() Schnarchen kann Ihre Gesundheit gefährden Bern - Etwa 150'000 Schweizerinnen und Schweizer leiden daran, aber nur die wenigsten wissen es: Schlafapnoe. Die Krankheit wird oft unterschätzt. Dabei ist diese alles andere als ungefährlich. Fortsetzung
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