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Protestaktionen zum Republikaner-Parteitag

New York - Bereits vier Tage vor dem Wahlparteitag der Republikanischen Partei haben in New York Gegner der Politik des US-Präsidenten George W. Bush mit einer Vielzahl von Protestaktionen begonnen.

fest / Quelle: sda / Freitag, 27. August 2004 / 07:16 h

Die Polizei riegelte daraufhin das Gelände um den Madison Square Garden, wo der Parteitag am Montag beginnt, bereits 48 Stunden früher als ursprünglich angekündigt ab. Dadurch kam es in Teilen Manhattans zu einem Verkehrschaos. Zugleich tauchten in hunderten Fenstern der Millionenstadt Verbotszeichen nachempfundene Stop Bush-Symbole auf. Unweit des Times Square enthüllten Friedensaktivisten eine überdimensionale digitale Uhr, auf der die steigenden Milliardenkosten des Krieges in Irak und der Besetzung des Landes im Minutentakt angezeigt werden.



Diese Demonstranten machten sich zu Fuss aus Boston auf - vom Demokraten Parteitag - nach New York zum Republikaner Treffen. /

Der Fernsehsenders New York One berichtete, dass nach aktuellen Umfragen rund drei Viertel der Einwohner der Acht-Millionen-Metropole die Politik des US-Präsidenten ablehnen würden. Wie viele Personen befragt wurden, teilte der Sender nicht mit. Derweil erklärten die Organisatoren einer Massenkundgebung im Central Park, die am Mittwochabend verboten worden war, sie könnten nicht mehr verhindern, dass sich zehntausende Menschen in der kommenden Woche in dem Park versammeln. Das Oberste Gericht des US-Bundesstaates New York hatte die Protestaktion mit der Begründung untersagt, der Rasen könne zu stark beschädigt werden. Die Organisation United for Peace and Justice hatte angegeben, dass sie mit 250 000 Teilnehmern der Kundgebung rechnet.

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