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Pflanzen- und Tiersterben in der Schweiz

Bern - Die Vielfalt der Pflanzen- und Tierarten nimmt stetig ab: Von 1030 Moosarten zum Beispiel sind in der Schweiz 39 Prozent gefährdet, selten oder ausgestorben. Bei den Flechten sind es 37 Prozent. Bei den Amphibien ist nur der Grasfrosch nicht gefährdet.

bert / Quelle: sda / Mittwoch, 13. Oktober 2004 / 16:41 h

Mit diesen und anderen Beispielen schlagen Wissenschafter Alarm. Sie fordern den Bundesrat auf, eine Strategie ausarbeiten zu lassen. In der Pipeline sind bereits entsprechende parlamentarische Vorstösse. Geplant ist zudem die Gründung einer parlamentarische Gruppe Biodiversität. Das Forum Biodiversität der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften hat mit einer Situationsanalyse die Grundlage für eine nationale Biodiversitätsstrategie ausgearbeitet. Das Ergebnis dieser dreijährigen Arbeit liegt nun in Buchform vor. Es ist in Bern den Medien vorgestellt worden. Die Autoren kommen darin zum Schluss, dass nicht die Errichtung zusätzlicher, Menschen und Siedlungen ausschliessender Naturparks nötig ist.



Bei den Flechten seien 37 Prozent gefährdet. /

Es brauche vielmehr ein neues Verständnis für Zusammenhänge. Nötig seien grosse Schutzgebiete in Kombination mit Siedlungsgebieten, präzisierte Werner Suter, Biologe an der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). Auch Claude Auroi von der Uni Genf ist überzeugt: Die Biodiversität stellt eine Vielzahl von Ökosystemen dar, die nebeneinander bestehen, sich überschneiden und ineinandergreifen. Die in der Schweiz vorhandene Biodiversität ist nach Feststellungen Suters zwar relativ gut erfasst. Die zentrale Verpflichtung aber, welche die Schweiz mit der Unterzeichnung der Biodiversitäts-Konvention von Rio eingegangen sei, sei bis heute nicht erfüllt. Wir wissen zwar, was wir haben und wie es verschwindet, aber nicht, was wir dagegen tun wollen. Das Forum Biodiversität schlägt deshalb vor, dass der Bundesrat eine breit gefasste Arbeitsgruppe mit der Ausarbeitung der längst überfälligen Strategie beauftragt.



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«Rena»-Havarie kostet Millionen Wellington - Die Kosten für Bergung und Säuberung nach der Havarie des Containerschiffs «Rena» vor Neuseeland gehen in die Millionen. Bislang seien 130 Millionen neuseeländische Dollar ausgegeben worden, berichtete Umweltminister Nick Smith am Dienstag. Fortsetzung


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Suche nach Erdbebenopfern auf den Philippinen Auf den Philippinen suchen Helfer weiter nach Überlebenden des Erdbebens. Mindestens 43 Menschen kamen nach Angaben der Behörden am Montag ums Leben. Mindestens 40 weitere werden noch vermisst. Fortsetzung


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