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Die Tasse Kaffee wird 2005 erneut teurer Zürich - Keine guten Nachrichten für Kaffeegeniesser: Nach dem Preisanstieg in diesem Jahr werden Herr und Frau Schweizer auch 2005 für einen Café crème tiefer in die Tasche greifen müssen. Ohne einen Aufschlag von rund 2 Prozent drohen vielen Cafés rote Zahlen.
fest / Quelle: sda / Dienstag, 7. Dezember 2004 / 14:43 h
Der Preis für einen Café crème sei in der Deutschschweiz in diesem Jahr um 5 Rappen auf durchschnittlich 3,54 Fr. gestiegen, teilte der Schweizer Cafetier Verband (SCV) vor den Medien in Zürich mit. Dies seien 1,4 Prozent mehr als 2003, sagte SCV-Zentralpräsident Georg Gnädinger.
Am teuersten ist der Café crème nach wie vor in der Stadt Zürich, wo durchschnittlich 3,75 Franken bezahlt werden müssen, vor Winterthur (3,62 Franken). Nach einem saftgien Preisaufschlag von 4,7 Prozent auf 3,58 Franken hat der Aargau Zürich Land vom dritten Platz verdrängt. Am billigsten ist der Kaffee im Kanton Bern (3,28 Franken).
Viele Betriebe würden ohne Preiserhöhung rote Zahlen schreiben. /
![]() Und ein Ende der Teuerungsspirale ist nicht in Sicht: Je nach betrieblicher Kostenstruktur wird eine Erhöhung der Verkaufspreise zwischen 1,8 und 2,1 Prozent unumgänglich sein, wenn der doch bereits recht bescheidene Gewinn frankenmässig gehalten werden soll, resümierte Gnädinger. Schuld seien vor allem die höheren Sozialabgaben und Versicherungskosten. Von den 3,49 Fr. für eine Tasse seien 2003 dem Café-Besitzer 5,3 Rappen als Reingewinn in der Kasse geblieben. Dies ist eine Marge von 1,5 Prozent. Ohne Aufschlag werde die Gewinnmarge im nächsten Jahr auf 0,4 Prozent schrumpfen, sagte Gnädinger. Viele Betriebe dürften gar rote Zahlen schreiben.
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