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Berner Bahnhof abgesperrtBern - Hunderte von Polizeigrenadieren haben Teile der Berner Altstadt und des Hauptbahnhofs abgesperrt. Anti-WEF-Demonstranten wurden im Hauptbahnhof blockiert.kst / Quelle: sda / Samstag, 22. Januar 2005 / 13:03 h
Die Polizisten bildeten laut Beobachtungen von sda-Mitarbeitern Ketten, blockierten die Demonstranten und hinderten diese am Verlassen des Bahnhofs.
Privatpersonen, die offensichtlich nicht an die Demonstration wollten, konnten dagegen passieren.
Ganz gesperrt war der hintere Ausgang des Hauptbahnhofs, von dem man auf die Grosse Schanze gelangt.
Polizeigrenadiere waren präsent Die übrigen Ausgänge des Bahnhofs blieben alle offen. Polizeigrenadiere waren aber präsent, um im Notfall die Ausgänge rasch absperren zu können. In der Altstadt errichteten Dutzende von Polizisten mit rund 15 Fahrzeugen in der Spitalgasse einen Korridor. Zudem wurden Vorbereitungen getroffen, um eventuell die Lorraine-Brücke absperren zu können. Die Polizei hat zudem den Auto-Parkplatz Schützenmatt beim Kulturzentrum Reithalle geräumt.Die Polizei ist gefasst.(Bild:Archiv) /
![]() Bern steht heute Samstag im Zentrum des Anti-WEF-Protests. Nach dem Verzicht auf eine Grossdemonstration haben globalisierungskritische Organisationen zu Aktionen des zivilen Ungehorsams aufgerufen. "Schäden zwischen 100 000 und einer Million Franken" Auch eine Tanzparade ist geplant. Sie startet um 13 Uhr in der Nähe des Bärengrabens, ausserhalb des eigentlichen Stadtzentrums. Der Umzug wurde bewilligt, nachdem sich die Organisatoren dazu verpflichtet hatten, ein Sicherheitsdispositiv zu stellen und zu gewaltlosem Protest aufzurufen. Die Behörden rechnen mit einem friedlichen Verlauf. Eine vom Anti-WEF-Bündnis - einer Sammelbewegung aus globalisierungskritischen Organisationen der äusseren Linken - geplante Grosskundgebung wurde abgesagt, nachdem der Gemeinderat einen Umzug durch die Innenstadt nicht gebilligt hatte und stattdessen eine Platzkundgebung auf dem Bundesplatz vorschlug. Gemäss Behördenangaben entstanden in Bern bei Anti-WEF-Kundgebungen in den vergangenen Jahren Schäden zwischen 100 000 und einer Million Franken.
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