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Caroline gewinnt Paparazzi-ProzessNizza - Prinzessin Caroline von Monaco hat in ihrem Kampf gegen die Regenbogenpresse erneut einen Sieg errungen.sl / Quelle: sda / Montag, 14. März 2005 / 20:47 h
Das Strafgericht von Nizza verurteilte einen Fotoreporter der Agentur SIPA zu vier Monaten Gefängnis auf Bewährung und 3000 Euro Geldstrafe. Der Mann hatte 1996 bei einer Verfolgungsfahrt im Auto aus nächster Nähe Aufnahmen von der Prinzessin mit ihrer damaligen Kurzhaarfrisur gemacht. Damit verletzte er nach Einschätzung des Gerichts die Privatsphäre Carolines.
Die Bilder waren von der Illustrierten Paris Match, aber auch in Deutschland und Italien veröffentlicht worden. Der Fotograf muss zudem für die Veröffentlichung des Urteils in Paris Match sorgen. Auch seine Frau, die am Steuer sass, bekam eine Strafe von 2000 Euro (3100 Schweizer Franken) aufgebrummt.
Prinzessin Caroline hatte schon mehrfach gegen Paparazzi Prozesse angestrengt. /
![]() Die Staatsanwaltschaft hatte eine Geldstrafe von insgesamt 15 000 Euro (rund 23 000 Franken) beantragt. Der Fotograf und seine Frau hatten den Wagen Carolines auf der Fahrt von Monaco nach Saint-Rémy-de-Provence verfolgt. Gefährliche Verfolgungsjagd Nach Darstellung der Klägerin war der Wagen des Fotografen auf gleiche Höhe aufgefahren und hatte sich ihrem Wagen bis auf wenige Zentimeter genähert. Die Staatsanwaltschaft liess jedoch die ursprüngliche Klage wegen lebensgefährlichen Verhaltens fallen. Caroline hatte schon mehrfach gegen Paparazzi Prozesse angestrengt. Im vergangenen Jahr errang sie vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg einen grundlegenden Erfolg gegen die Verletzung der Privatsphäre, der von Verlegern als Einschnitt in die Pressefreiheit gewertet wurde.
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