Freitag, 10. Februar 2012
VADIAN.NET, St.Gallen



Nachrichten.ch

Aktuell

Forum


Inland

Stadt Zürich schreibt rote Zahlen

Bundesgericht stützt Freispruch für Lumengo

Erhöhte Feinstaubwerte im Mittelland

Bund zahlt fast 900 Millionen für Umwelt

Wirtschaft

Preis für bestes Pressefoto 2011 verliehen

Michelin macht 2011 deutlich mehr Gewinn

US-Steuerstreit bereitet der ZKB weiterhin Unsicherheiten

Schweizer Appetit auf Schokolade nimmt ab

Ausland

EU regelt ausserbörslichen Handel mit Derivaten

Will Amerika einen «Jesus-Präsidenten»?

Schweiz übernimmt Vorsitz der OSZE für 2014

US-Militär erlaubt Frauen Einsatz in Kampfeinheiten

Sport

Buemi fährt 24-Stunden-Klassiker in Le Mans

Verzögerte Weltcup-Premiere in Andorra

Giggs hängt bei ManU noch eine Saison an

Jan Ullrich gesteht Kontakt zu Doping-Arzt Fuentes

Kultur

Wettbewerb: André Rieu und das Johann Strauss Orchester

Berlinale 2012: Treffpunkt der Superstars

Ab 16. Februar in den Kinos: «Gefährten/War Horse», eine besondere Freundschaft

Paul McCartney enthüllt Stern auf «Walk of Fame»

Kommunikation

Patentklage gegen Apple abgewiesen

Intel beendet Kartellstreit und zahlt 6,5 Millionen Dollar

EU-Kommission treibt Open Data voran

Uggie wird ein Nintendog

Boulevard

Immer mehr Gewässer in der Schweiz für Eisläufer geöffnet

Johnny Depp: Verschreckt von den Paparazzi

Geldprobleme sind das beliebteste Sujet an Basler Fasnacht

Zahl der Fahrausweisentzüge geht zurück

Wissen

Das Ticket zum Traumjob im Ausland

Lehrer mit Burnout coachen statt krankschreiben

Gehirn: Nikotin vergrössert «Arbeitsspeicher»

Zebrastreifen sind ein guter Schutz vor Insekten

Wetter


Kolumne


Internes

Impressum


Werbung


Publireportagen


Newsfeed


Die veröffentlichten Inhalte sind ausschliesslich zum persönlichen Gebrauch bestimmt. Die Vervielfältigung, Publikation oder Speicherung in Datenbanken, jegliche kommerzielle Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte sind nicht gestattet.

Nachrichten.ch (c) Copyright 2012 by news.ch / VADIAN.NET AG

McTerror

.

Patrik Etschmayer / Quelle: news.ch / Freitag, 8. Juli 2005 / 10:36 h

Das Muster ist bekannt. Das verursachte Leiden gewaltig, auch wenn die Opfer weniger zahlreich sind als einst in New York oder den Vorortzügen der spanischen Hauptstadt. Auch das Bekennerschreiben erinnert an andere Anschläge von islamistischen Gruppen. Eine bis jetzt unbekannte Organisation, die sich auf El Kaida beruft, proklamiert, den Kampf gegen die Ungläubigen und – wie in diesem Fall – gegen die Kreuzfahrer-Regierungen zu führen. Ja, es stimmt alles: Gewissenlose Anschläge, skrupelloses Vorgehen, selbstgerechtes Bekenner-Gelabere und offensichtliche Blödheit. Wer eine Regierung treffen will, bombt nicht öffentliche Verkehrsmittel zu Klumpen. So ist die Welt wiederum mit einem schrecklichen, grausamen Massaker an Unschuldigen konfrontiert und wundert sich darüber, dass ein solcher Anschlag hat durchgeführt werden können, ohne dass die Geheimdienste etwas davon bemerkt haben. Schliesslich brauchte dieser Anschlag eine komplexe Organisation. Wenn man den Schock beiseite schiebt und diesen Londoner Anschlag und das, was man schon darüber weiss, objektiv betrachtet, so schrumpft er in seiner Grossartigkeit zu einem nicht allzu komplexen Akt widerlicher Gewalt zusammen. Die Bomben in der Subway, von denen mindestens eine in einem Zug hochging, waren offenbar mit Zeitzündern versehen. Der Sprengsatz, der den Bus zerfetzte, ist nach letzten Erkenntnissen auf die gleiche Weise ausgelöst worden. Theoretisch ist es sogar möglich, dass eine einzige Person alle Bomben gelegt hat. Die Sprengsätze selbst bestanden aus herkömmlichem, billig zu produzierendem Material, welches einfach zu beschaffen oder in einem Kellerlabor zu mischen ist. Vermutlich kosteten die ganzen Anschläge nur ein paar Tausend Franken, wenn überhaupt. Dazu notwendig waren weder grosse logistische noch intellektuelle Fähigkeiten. Einzig und allein grosser Hass, Gewissenlosigkeit und Arroganz gegenüber dem Leben anderer Menschen. Diese Rohstoffe sind unter radikalen Islamisten genug vorhanden. Ebenso das Wissen, dass solche Anschläge von ihren geistigen Führern ohne Rückfrage gebilligt und geschätzt werden, dass solche Morde unter ihresgleichen als Heldentaten gelten, selbst wenn es nichts als feiges Meucheln Unbeteiligter ist. Dies ist es, was diese Anschläge so erschreckend macht: Es handelt sich um Terror zu M-Budget-Preisen, durchführbar von kleinsten Gruppen. Die Billigung solcher Taten durch Osama bin Laden und seiner Clique ist für die Täter einem Befehl gleich. Solche Gruppen dürften kaum von Geheimdiensten oder der Polizei aufzuspüren sein, sofern deren Mitglieder nicht genug dumm sind, von sich aus mit ihren Plänen zu protzen. Dieses Terror-Franchising von El Kaida ist deren letztes, aber sehr wirksames Mittel im Kampf gegen den Westen. Es ist fast spurlos und kann jederzeit auftauchen. Eine Art McTerror, der ein vorgegebenes Muster kopiert. Ganz simpel. Aber der damit grausame Erfolge erzielt und Tod und Schrecken konkurrenzlos günstig produziert.

In Verbindung stehende Artikel




Drahtzieher der London-Attentate verhaftet





'Sie werden immer einen Grund finden'





Londoner Terroristen aus Somalia?





Scotland Yards schwerster Fall





Polizei nimmt dritten Mann fest





Belagerungszustand in London





Vom 'Blitz-Spirit' redet niemand mehr





Polizei richtet Verdächtigen mit fünf Kopfschüssen





El Kaida bekennt sich erneut





Das Terror-Rezept





Attentäter wollte Baby in die Luft sprengen





In London geht die Angst um





Neue Anschläge in London





Hintermann der Londoner Anschläge gefasst?





Werbekampagne zur Ergreifung Bin Ladens





Briten zeigen sich trotzig





Terror in London: Bringen SMS Licht ins Dunkel?





Britische Polizei noch ohne heisse Spur





War's ein Marokkaner?





Opferzahl steigt auf über 50





Erhöhte Aufmerksamkeit





Hamas verurteilt Terror in Londen





Britische Presse trotzt den Angstmachern





'Kurzschluss' war offenbar ein PR-Trick





Verkehr in London kommt wieder ins Rollen





Presse uneinig über Umgang mit Terror





Fahndung nach den Terroristen läuft





Börsen überwinden Schock





Ölpreis bricht ein





Auch Schweiz könnte Zielscheibe werden





Terroranschläge nach dem 11. September 2001





Londoner Blogs überschlagen sich





War es El Kaida?





Explosion in Londoner U-Bahn: Es gab Tote

Publireportagen

leasing.ch hilft bei der Finanzierung Ihres neuen Autos «Woher bekomme ich das Geld für mein neues Auto?» Viele denken da traditionell eher an ein Leasing ohne die Vorteile von einem Privatkredit richtig zu kennen. leasing.ch zeigt objektiv und kompetent Alternativen bei der Fahrzeugfinanzierung. Fortsetzung



Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung



Preiswerte und hochwertige Übersetzungen TranslationArtwork.com: Wir übersetzen Ihre Geschäftsberichte, Verträge, Handbücher, Webseiten, Newsletter, Pressemitteilungen oder was sonst noch als Dokument anfällt, bei 10% Nachlass für Neukunden. Fortsetzung





Oft gelesene Meldungen


Griechenland: Ultimatum bis Mittwoch

Doppelanschlag in syrischer Stadt Aleppo

Winterliches Propaganda-Geschmier

Liechtensteiner Fürstenhaus soll Macht abgeben

Humanitäre Situation in Syrien wird kritisch




Wie Politiker Demokratie abschaffen OK. Wulff ist eine Katastrophe, Merkel eine Verwaltungstechnokratin, Gingrich unausstehlich, Putin surreal, Sarkozy ein wandelnder Napoleon-Komplex, Obama nur im Wahlkampf zu gebrauchen, Barroso aalglatt, Orban ein Möchtegern-Führer und von den Schweizern fangen wir jetzt mal gar nicht an. Von wegen Kopfschmerzen und so. Fortsetzung


Der Held von Giglio Vermutlich erwarten Sie, dass hier nun der Fregattenkapitän Gregorio de Falco gelobt wird, dafür, dass er den armen, bedauerlichen, wegen der Schlagseite in eines der eigenen Rettungsboote gefallenen Kapitän Francesco Schettino zusammengestaucht und zur Rückkehr auf sein Schiff «Costa Concordia» aufgefordert hat. Doch solch sozialistische Polemiken werden Sie hier nicht lesen - nein! Fortsetzung





Weiterer Verdächtiger angeklagt London - Im Zusammenhang mit den fehlgeschlagenen Bombenanschlägen vom 21. Juli in London hat die britische Polizei einen weiteren Verdächtigen offiziell angeklagt. Der 23-Jährige aus Tottenham muss am Freitag vor Gericht erscheinen. Fortsetzung


Krieg/Terror

Gerichtsmediziner klären Identität von 162 Toten des Bosnienkriegs Gerichtsmediziner haben die Identität von 162 Toten des Bosnienkrieges geklärt, die 2010 in einem See gefunden wurden. Bei 160 der Toten handle es sich um Muslime, zwei seien Serben, sagte eine Sprecherin des Instituts für Vermisste, Lejla Cengic, in Sarajevo am Donnerstag. Fortsetzung


Humanitäre Situation in Syrien wird kritisch Damaskus - Mit mehr als 80 Toten hat Syrien am Donnerstag eine weitere Gewalteskalation erlebt. Vor allem Homs steht vor einer humanitären Katastrophe. Seit zehn Tagen konnten keine Lebensmittel mehr in die Stadt geliefert werden. Essen und Medikamente werden knapp. Fortsetzung


Ausland

Burmesische Behörden nehmen Mönch erneut fest Rangun - Weniger als einen Monat nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis haben die burmesischen Behörden einen oppositionellen Mönch erneut festgenommen. Der berühmte Gambira wurde nach Behördenangaben in der Nacht zum Freitag in seinem Kloster in Rangun in Gewahrsam genommen. Fortsetzung


Justiz ebnet Weg für Prozess gegen Regierungschef Islamabad - Pakistans Oberstes Gericht hat am Freitag den Weg für einen Prozess gegen Ministerpräsident Yousuf Raza Gilani freigemacht. Es wies einen Einspruch des Regierungschefs zurück, der sich weigert, gegen Präsident Asif Ali Zardari Ermittlungen wegen Korruption wiederaufzunehmen. Fortsetzung


Stellenmarkt.ch
Dipl. Rettungssanitäter/ in 100% (m/ w) Referenz: 670041182982 Was müssen Sie tun? Sie führen Notfalleinsätze aller Dringlichkeitsstufen durch und leiten nötige rettungstechnische...   Fortsetzung

Ladendetektiv (w/ m) 60% «Interessante und vielseitige Aufgaben.» Die Migros Zürich mit Hauptsitz in Zürich West beschäftigt in ihrem Wirtschaftsgebiet über 8000...   Fortsetzung

Portier Tiefgarage Arbeitsort Basel Ihre Aufgaben: Freundlicher und dienstbereiter Empfang der Bankbesucher, welche die Bank durch die Tiefgarage betreten Hinweis auf...   Fortsetzung

Risk Profiler/ in 6855 Sie koordinieren und steuern sämtliche Prozesse für zuverlässige Personensicherheitsprüfungen im Zuständigkeitsbereich der Fachstelle. Dabei...   Fortsetzung

Leiter Legal und Compliance (m/ w) Verantwortung für alle rechtlichen Belange sowie die Compliance europaweit Mitgestaltung von Versicherungsverträgen Überwachung von firmeninternen...   Fortsetzung

Operationspflegefachfrau/ mann oder technische/ r Operationsassistent/ in (TOA), 100% Sie sind eine engagierte, fachlich versierte und aufgeschlossene Persönlichkeit, die gerne selbständig und verantwortungsbewusst arbeitet und sich...   Fortsetzung

Spitalfachärztin / Spitalfacharzt 100% Die Rehaklinik Bellikon setzt Standards mit umfassender Behandlung und Abklärungen von verunfallten Menschen. Die vier Klinikbereiche umfassen die...   Fortsetzung

Clinical Research Associate 80% befristet 2 Jahre Primary Function/ Primary Goals/ Objectives: Manage activities of clinical investigative sites as they relate to Abbott clinical studies to ensure...   Fortsetzung