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Keine Einigung bei Aldi, Lidl und FenacoBern - Die deutschen Discounter Aldi und Lidl können bei ihrem Vorstoss in die Schweiz kaum auf die Produkte der bedeutenden Landwirtschaftsgenossenschaft Fenaco zählen.kst / Quelle: sda / Samstag, 9. Juli 2005 / 12:50 h
Fenaco mit einem Umsatz von über 4 Mrd. Fr. sei von Aldi und Lidl als Lieferantin mehrmals angefragt worden, sagte Unternehmenschef Willy Gehriger in einem Interview mit der "Berner Zeitung". "Aber bis jetzt ist es immer an den Konditionen gescheitert."
Verhandlungen noch im Gang Derzeit liefen zwar noch Verhandlungen. Die Wahrscheinlichkeit für eine Einigung mit den beiden tiefpreisigen Detailhändlern liege "zwischen Null und zehn Prozent", sagte Gehriger. "Ich glaube nicht so richtig daran, dass die Preise von Aldi und Lidl wirklich so viel tiefer sein werden", sagte Geheriger. Dies gelte insbesondere für die Landwirtschaftsprodukte, die primär im Inland produziert würden, "in einem teureren Umfeld als in Deutschland".Erosion bei den Margen Allerdings verspüre Fenaco seit vergangenem Herbst wegen der Tiefpreisspirale im Detailhandel eine Erosion bei den Margen.Aldi verhandelt hart, besonders bei den Margen. /
![]() Betroffen seien Obst, Gemüse, Kartoffeln, aber auch Getränke. Fenaco mit Sitz in Bern beliefert einerseits Bauern mit Produktionsmitteln, übernimmt aber auch deren Produkte und verarbeitet sie. Zum Markenportfeuille gehören etwa Elmer Citro, Ramseier Apfelsaft, Volg-Dorfläden, Landi und Agrola. Der Gewinn von Fenaco wuchs letztes Jahr um 5,4 Mio. auf 49,7 Mio. Franken. Der Umsatz bei Produktion und Handel von Nahrungsmitteln stieg vorab durch die Übernahme des Fleischwarenherstellers Suttero um 14,9 Prozent auf 1,438 Mrd. Franken.
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