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Angst vor Terror: Weitere 142 Verhaftungen in Italien Rom - Die italienische Polizei hat bei einer landesweiten Grossrazzia gegen mutmassliche Islamisten 174 Verdächtige festgenommen. Insgesamt wurden 201 Häuser und Wohnungen durchsucht und dabei 423 Menschen überprüft.
bert / Quelle: sda / Mittwoch, 13. Juli 2005 / 21:47 h
Zu den Festgenommenen werde derzeit genauer ermittelt, um festzustellen, ob es eine rechtliche Grundlage für Ausweisungen oder Gerichtsverfahren gebe, teilte die Polizei in Rom mit.
Der Einsatz zeige, dass Italien auf der Hut "vor der Terrorgefahr" bleibe, sagte der italienische Innenminister Giuseppe Pisanu in Brüssel. "Es hat sich um einen vorbeugenden Einsatz in Milieus gehandelt, die als riskant gelten."
Hunderte Polizisten nahmen an den Einsätzen in Rom, Venedig, Turin, Florenz, Bologna, Neapel, Ancona und auf Sizilien teil, wie die Polizei mitteilte.
Zu den Festgenommenen werde derzeit genauer ermittelt. /
![]() Der Einsatz sei seit langer Zeit vorgesehen gewesen, sagte Innenminister Pisanu. "Ich sage natürlich nicht, dass wir Terroristen festgenommen haben." Schärfere Anti-Terror-Massnahmen Nach den Bombenanschlägen in London hatte Pisanu am Dienstag schärfere Anti-Terror-Massnahmen angekündigt, um Italien vor möglichen Attentaten zu schützen. Der Minister legte entsprechende Vorschläge im Senat vor. Nach den Londoner-Attentaten am vergangenen Donnerstag hatten islamistische Gruppen weitere Anschläge angekündigt und dabei ausdrücklich Italien als mögliches Ziel genannt. Der römische Bürgermeister Walter Veltroni sagte, er unterstütze den von Pisanu ausgelösten Alarm: "Man darf die Gefahr von Terroranschlägen, die sämtliche europäischen Länder betrifft, auf keinen Fall unterschätzen."
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