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Schweizer ruderten direkt in die HalbfinalsBlitzstart für die Schweizer Leichtgewichts-Ruderer bei den Weltmeisterschaften im japanischen Gifu. Lea Fluri und Tim Eichmann fuhren im Skiff direkt in die Halbfinals.rr / Quelle: Si / Montag, 29. August 2005 / 09:40 h
Mit ihrem Start-Ziel-Sieg hat die Bielerin Lea Fluri in Japan bereits in den Vorläufen demonstriert, dass sie sich nicht mit einem A-Final-Platz zufrieden geben will.
Nach den Weltcup-Rängen 6, 5 und 4 peilt sie im fernen Osten eine weitere Steigerung an und erarbeitete sich mit der direkten Halbfinal-Teilnahme die Basis für eine weitere Steigerung. Dank dem Sieg kann sie Kräfte sparen und muss nicht in die Hoffnungsläufe.
In der dritten Vorlauf-Serie bekam es Fluri mit der routinierten Kroatin Mirna Rajle, der Amerikanerin Marika Page, Carolina Figueroa Rodriguez aus Spanien und der Finnin Ilona Hiltunen zu tun.
Die Bielerin liess von Beginn weg nichts anbrennen, fuhr resolut an die Spitze und gab diese nie mehr ab.
Im Ziel lag sie 2,36 Sekunden vor Rajle und über vier Sekunden vor Page, die lange gegen die Kroatin um den zweiten direkten Halbfinalplatz kämpfte. Die Halbfinals werden am Donnerstag ausgetragen.
Auf den Punkt in Bestform Tim Eichmann bewies im Leichtgewichts-Einer der Männer, dass er es ausgezeichnet versteht, genau auf den Punkt im Bestform zu kommen. Erst beim Weltcup-Final in Luzern hatte er sich das WM-Ticket mit einer beindruckenden taktischen Leistung gesichert. Nun fuhr er ebenso sicher direkt in die Halbfinals. Der Romanshorner duellierte sich mit dem Deutschen Routinier Ingo Euler im dritten Vorlauf um den Sieg. Nach drei Vierteln der Strecke zeichnete sich ab, dass die ersten beiden Plätze nicht mehr gefährdet sind, so dass Eichmann den Deutschen ziehen liess. Im Ziel lag er etwas mehr als drei Sekunden hinter Euler, aber rund 19 Sekunden vor dem nächstfolgenden Boot. Auch Eichmann hat nun bis am Donnerstag Zeit, Kraft zu sammeln, um das angestrebte Ziel A-Final erreichen zu können.Schlecht gestartet Weniger gut lief es den olympischen Booten: Der Doppelzweier mit Olivier Gremaud und Florian Stofer kam in seinem Vorlauf mit extrem starker Besetzung nie über Platz 5 hinaus. Im Ziel lagen die beiden Schweizer rund zehn Sekunden hinter den ersten beiden Booten, die direkt die Halbfinals erreichten. Gremaud/Stofer richteten ihre Kräfte angesichts der Konkurrenz wohl von Beginn weg auf die Hoffnungsläufe aus. Am Mittwoch bekommen sie eine zweite Chance, in die Halbfinals zu fahren.Keine Hoffnungen Auch die Riemenruderer im Vierer-ohne machten sich in ihrem Vorlauf von Beginn weg keine Hoffnungen auf einen direkten Halbfinalplatz. Die beiden Luzerner Alain Marfurt und Remo Süess sowie die Zürcher Roland Altenburger und Stephan Koller ruderten den ersten Kilometer am Ende ihres Feldes, ehe sie sich im Schlussspurt noch auf den 4. Platz vorarbeiteten. Am Mittwoch bekommen auch sie in den Hoffnungsläufen eine zweite Chance für die Halbfinals.
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