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Gerettet aus New Orleans

Baton Rouge - Kurz nach 14.00 Uhr kommt wieder ein Konvoi mit Bussen und Lastwagen aus New Orleans. Auf den Ladeflächen sitzen zusammengekauert meist ältere, völlig erschöpfte Menschen, viele sind weit über 80.

Klaus Marre / Quelle: dpa / Donnerstag, 1. September 2005 / 15:19 h

Seit Tagen spielen sich immer wieder erschütternde Szenen ab, wenn Überlebende des Hurrikans «Katrina» aus der Stadt am Golf von Mexiko die Notunterkunft auf dem Campus der Universität von Louisiana im rund 130 Kilometer entfernten Baton Rouge erreichen. Andere, die schon eher angekommen sind, sitzen auf Stühlen, versuchen sich zu erholen oder ein wenig Schlaf zu finden. Ein Blick in ihre Gesichter lässt ahnen, was sie in den vergangenen Tagen erlebt haben. «Die Flut kam und ich verlor alles», erzählt eine Frau einem der Helfer.

Erschöpfte Helfer - erschöpfte Evakuierte

Die Freiwilligen sind überall - und sie sind genau so erschöpft und ausgebrannt wie die Evakuierten. Nur ihre Namensschilder und ihre Kleidung unterscheiden sie von den Opfern. «Ich hab' zwei Tage durchgearbeitet», erzählt Medizinstudent Andrew Nakamoto. Zuerst war er in New Orleans, jetzt wartet er in Baton Rouge auf Überlebende der Katastrophe.



Flut-Flüchtlinge in einem Vorort von New Orleans. Kinder stehen gelangweiligt herum und wissen nicht was vorgeht. Ihre Eltern verarbeiten im Hintergrund den Schock. /

«Dort ist alles kaputt», sagt er verzweifelt. Wer jetzt dort bleibe, werde durch das verseuchte Wasser krank werden. Krankenschwester Gerri Hebert arbeitet seit fast zwölf Stunden bis zur völligen körperlichen und nervlichen Erschöpfung. «Das ist das einzige, was man jetzt tun kann», sagt sie auf die Frage, wie lange die Freiwilligen pro Tag im Einsatz sind.

Kleider und Stofftiere

«Es wird immer schlimmer», erklärt die Studentin Josie Delaune mit Tränen in den Augen. «Die Leute sind so verzweifelt». Vor ihr liegen Stapel mit Kleiderspenden, daneben steht eine Kiste mit Stofftieren. Die sind dieser Tage manchmal genau so wichtig wie ein Glas Wasser, weiss Josie. Ein anderer Helfer kommt vorbei: «Wenn Du nichts zu tun hast, geh' rüber zu den Leuten und erzähl' ihnen was. Das hebt ihre Stimmung», ruft er ihr zu.

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Publireportagen

Schnarchen kann Ihre Gesundheit gefährden Bern - Etwa 150'000 Schweizerinnen und Schweizer leiden daran, aber nur die wenigsten wissen es: Schlafapnoe. Die Krankheit wird oft unterschätzt. Dabei ist diese alles andere als ungefährlich. Fortsetzung



Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung



2010 – das Jahr der Birkenpollen Die Heuschnupfen-Saison rückt näher. Vertrauen wir der Prognose der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) wird dieses Jahr für alle Birkenpollen-Allergiker unangenehm. Die Birkenpollen-Saison dauert von ca. Ende März bis Ende Mai. Doch auch alle anderen Allergiker werden vom jährlich wiederkehrenden Leiden nicht verschont. Fortsetzung







Unwetter

Rettungsmassnahmen auf den Fidschi-Inseln angelaufen Suva - Nach dem Wirbelsturm «Tomas» auf den Fidschi-Inseln sind die Rettungsmassnahmen angelaufen. Flugzeuge aus Australien, Neuseeland und Frankreich brachten Hilfsgüter und versuchten, aus der Luft einen Überblick über die Schäden zu gewinnen. Fortsetzung


15'000 Menschen wurden 2009 Opfer von Katastrophen Zürich - Über 15'000 Menschen sind im vergangenen Jahr Katastrophen zum Opfer gefallen, die meisten davon in Asien. Der wirtschaftliche Schaden betrug 62 Mrd. Dollar. Für die Versicherungsindustrie verlief 2009 glimpflich. Fortsetzung


Überschwemmungen

Hochwasserschutz an der Emme kommt durch Bern - Der Hochwasserschutz an der Emme zwischen Biberist und Gerlafingen im Kanton Solothurn kann gebaut werden. Das Volk bewilligte mit einer Ja-Mehrheit von 81,13 Prozent den Kantonsanteil von 9,9 Millionen am insgesamt 22 Millionen Franken teuren Projekt. Fortsetzung


Schwere Unwetter in Spanien und Portugal Madrid - Heftige Regenfälle haben im Süden der Iberischen Halbinsel ganze Landstriche unter Wasser gesetzt. In den spanischen Provinzen Cádiz und Málaga musste die Feuerwehr dutzende Menschen aus überfluteten Häusern in Sicherheit bringen, wie die Behörden am Abend mitteilten. Fortsetzung



Nach Katrina geretteter Embryo heisst nun Noah Washington - Freudiges Ereignis 17 Monate nach «Katrina»: Aus einem gefrorenen Embryo, der 2005 aus der überfluteten US-Jazzmetropole New Orleans gerettet wurde, ist jetzt ein gesundes Baby geworden. Fortsetzung


Vernachlässigte Krisen Genf - Mit dem Tsunami im Indischen Ozean oder dem Hurrikan «Katrina» in New Orleans haben in letzter Zeit Katastrophen gewaltigen Aussmasses Schlagzeilen gemacht. Chronische Krisen würden dagegen vergessen, schreibt das Rote Kreuz. Fortsetzung


Umweltkatastrophen

Küste Chiles erneut von heftigem Nachbeben getroffen Washington - Drei Wochen nach dem schweren Erdbeben ist Chile von einem heftigen Nachbeben erschüttert worden. Die Erdstösse hatten die Stärke 6,7 und ereigneten sich am Montagabend vor der pazifischen Küste etwa 70 Kilometer nordwestlich von Concepcion. Fortsetzung


Schweizer nach Haiti-Erdbeben spendenfreudig Bern - 10 Franken und 30 Rappen - oder umgerechnet 7 Euro und 10 Cent - haben die Schweizer durchschnittlich an die Erdbebenopfer in Haiti gespendet. Damit lagen sie weltweit an der Spitze, vor den Holländern mit 4.10 Euro und den Kanadiern mit 3.30 Euro pro Kopf. Fortsetzung


Boulevard

Priester beichtet sexuellen Missbrauch Minderjähriger Chur - Ein Pfarr-Administrator aus dem Kanton Schwyz hat gestanden, sich in den 1970er-Jahren an mindestens einem Minderjährigen sexuell vergangen zu haben. Der Fall steht im Zusammenhang mit Missbrauchsfällen, die in der vergangenen Woche in Vorarlberg bekannt wurden. Fortsetzung


Polizist ermordet 12-Jährige in den Niederlanden Den Haag - Eine Woche nach seinem Verschwinden ist ein zwölfjähriges Mädchen in den Niederlanden tot aufgefunden worden. Ein in der Nachbarschaft lebender Polizist gestand, das Mädchen ermordet zu haben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Fortsetzung


Soziales

Aiducation International: Leistungsprinzip statt Giesskanne Mittels Stipendien fördert Aiducation International begabte Gymnasiasten in Kenia, die sich die Schulgebühren nicht leisten können und bietet damit sinnvolle Hilfe zur Selbsthilfe. Im Gespräch mit den zwei Mitgründern Florian Kowalke und Kristin Kapitza, die bei venture kick im letzten Jahr 130‘000 Franken gewonnen haben. Fortsetzung


E-Mobilität für Menschen mit Behinderung Ab heute Dienstag können Menschen mit Behinderung mit ihren Familien den Grossraum Zürich mit dem strombetriebenen Velos erobern. Fortsetzung


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