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Kein Ende in Sicht: «Katrina», «Talim» und nun «Nabi»

Peking - Die Überschwemmungen und Zerstörungen durch Taifun «Talim» in China haben 85 Menschen das Leben gekostet. Bereits bedroht ein neuer Wirbelsturm die Ostküste Chinas.

mb / Quelle: sda / Sonntag, 4. September 2005 / 21:49 h

Die Behörden in der von «Talim» betroffenen Küstenprovinz Zhejiang sind noch vollauf mit Aufräum- und Bergungsarbeiten beschäftigt. Die Provinz rüstete sich gleichzeitig für den tropischen Sturm «Nabi», der starke Winde und heftige Regenfälle bringen soll, wie amtliche Medien berichteten.

Zehn Meter hohe Wellen

Vorboten von «Nabi» erreichten bereits die Südküste Japans bei der Insel Okinawa mit sintflutartigen Regengüsse und bis zu zehn Meter hohen Wellen. Das Zentrum des Sturms sollte laut Meteorologen Okinawa am Montagabend (Ortszeit) erreichen. «Nabi» erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 180 Stundenkilometern. Hunderte Haushalte auf Okinawa sind von der Stromversorgung abgeschnitten. «Nabi» ist bereits der 14.



Die Unwetterkatastrophen werden immer heftiger. /



Nach «Talim» droht mit «Nabi» bereits die nächste Katastrophe. /



«Nabi» bringt zehn Meter hohe Flutwellen mit sich. /

Taifun, der die Region in dieser Sturmsaison heimsucht.

33000 Häuser zerstört

«Talim» hatte bei seinem Zug durch Zhejiang über 10 000 Häuser zerstört. In der Stadt Wencheng fielen 260 Millimeter Regen in fünf Stunden, was mehrere Erdrutsche auslöste. Die Schäden gehen in die Milliarden. In der landeinwärts liegenden Provinz Anhui kamen nach ungewöhnlich schweren Niederschlägen mindestens 53 Menschen ums Leben, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Durch Erdrutsche und Schlammlawinen seien dort 33 000 Häuser zerstört worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde mit. Rund eine Million Menschen waren an Chinas Küste vor dem Wirbelsturm in Sicherheit gebracht worden. In Taiwan waren zuvor drei Menschen durch «Talim» ums Leben gekommen.

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