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Notstandsregelung in acht weiteren US-BundesstaatenWashington - Eine Woche nach der Hurrikan-Katastrophe hat die US-Regierung in acht weiteren Bundesstaaten Notstandsregelungen verhängt. Damit wird der Weg freigemacht für die Vergabe von Bundesgeldern für die Flüchtlingshilfe.gg / Quelle: sda / Dienstag, 6. September 2005 / 07:07 h
Das Weisse Haus entschied angesichts der Zehntausenden von Flüchtlingen, unter anderem auch in Florida, Oklahoma, Georgia und Colorado den Notstand einzuführen.
Bundesgelder werden freigemacht In Texas, wo alleine eine viertel Millionen Flüchtlinge aufgenommen wurden, waren bereits am Samstag mit der Notstandserklärung Bundesgelder freigemacht worden. In Louisiana, Mississippi und Alabama gilt der Notstand seit einer Woche. US-Präsident Bush hatte bei seinem erneuten Besuch der betroffenen Regionen die Hilfsmassnahmen gewürdigt. Er räumte aber zugleich ein, dass es noch viel zu tun gebe. Der Präsident war wegen der langsamen Washingtoner Reaktion auf die Katastrophe kritisiert worden.Gefahr von Epidemien steigt Der Bürgermeister von New Orleans, Ray Nagin, warnte vor der wachsenden Gefahr von Epidemien durch das verdreckte Wasser. Die Gefahr von Epidemien durch das verdreckte Wasser steigt immer noch. /
![]() Das US-Zentrum für Krankheitskontrolle CDC teilte nach Informationen der «Los Angeles Times» mit, einige der Flüchtlinge hätten sich mit dem gefährlichen Bakterium «vibrio vulnificus» infiziert - einem entfernten, weniger tödlichen Verwandten des Cholera-Erregers. Bei Personen, deren Immunsystem gestört ist, kann eine Infektion zum Tode führen. Wie der Nachrichtensender CNN berichtete, gibt es im Pentagon Überlegungen, die überfluteten Gebiete von grossen Transportmaschinen aus mit Insektiziden zu besprühen. Die Leute von New Orleans würden ihre Gesundheit gefährden, wenn sie in der Stadt blieben. Das gelte auch für Gebiete, die nicht überflutet seien, fügte Nagin an. Einige Bewohner wollen bleiben, trotz Aufrufen der Behörden, die Stadt zu verlassen. Die Gouverneurin Louisianas, Kathleen Blanco, forderte einen Marshall-Plan für den Wiederaufbau der zerstörten Krisenregion.
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