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Elf Taifun-Tote in JapanTokio - In Japan ist die Zahl der durch den Taifun «Nabi» getöteten Menschen auf mindestens 11 gestiegen.fest / Quelle: sda / Mittwoch, 7. September 2005 / 10:42 h
12 Bewohner der südlichen Hauptinsel Kyushu werden noch vermisst. Laut den Behörden wurden 91 Menschen verletzt. Japanische Medien berichteten, dass die meisten Opfer bei Erdrutschen ums Leben gekommen seien. Auf Kyushu waren während des Sturms heftige Regenfälle niedergegangen gefallen. Die Polizei teilte mit, 6000 Häuser seien überflutet. Mindestens 52 Häuser seien zerstört.
40 000 Menschen hatten aus Angst vor dem Taifun Schutz in Notunterkünften gesucht. 200 000 Menschen waren aufgerufen worden, sich in Sicherheit zu bringen.
Abschwächung über dem Meer Der heftigste Wirbelsturm in der Region seit Jahren bewegte sich am Mittwochmorgen langsam nordwärts. «Nabi» schwächte sich auf seinem Weg über das Meer ab und wurde zum Tropensturm heruntergestuft. Am Donnerstag soll der Taifun nach Vorhersagen der meteorologischen Dienste die nördliche Insel Hokkaido treffen.«Nabi» schwächte sich über Land wieder ab. /
![]() Dort könnte er erneut heftige Regenfälle und Winde mit sich bringen und für Überschwemmungen sorgen. Hokkaido wird nur selten von Taifunen getroffen. «Nabi» ist der 14. Taifun der diesjährigen Sturm-Saison in Ostasien. 102 Tote in China Die Zahl der Toten durch den Taifun «Talim» in China stieg am Dienstag auf mindestens 102. Etwa 30 Menschen werden noch vermisst. Der direkte wirtschaftliche Schaden in China wurde in einer Bilanz des Verwaltungsministeriums in Peking auf mindestens 12,19 Milliarden Yuan (1,86 Milliarden Franken) geschätzt. Besonders schwer betroffen war die Provinz Anhui, wo allein 63 Menschen ums Leben kamen. 39 700 Häuser wurden zerstört und 117 000 beschädigt. Heftige Niederschläge lösten Erdrutsche und Überschwemmungen aus. 420 000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.
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