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Suche nach Überlebenden und Toten geht weiterNew Orleans - In den Überschwemmungsgebieten im Süden der USA geht die Suche nach Überlebenden und Toten weiter.fest / Quelle: sda / Freitag, 9. September 2005 / 08:07 h
Transporter brachten bis zum Abend 118 Tote in die zentrale Leichenhalle in Baton Rouge. Wie hoch die Gesamtzahl der Toten ist, bleibt ungewiss. Eine Suchmannschaft entdeckte in einem Spital in New Orleans 14 Leichen. Im Altersheim im Stadtbezirk St. Bernard stiessen Bergungstrupps auf mehr als 30 Tote. Dies gibt einen Hinweis darauf, was in den kommenden Tagen noch bevorsteht.
Aus dem Altersheim wurden etwa 50 Menschen gerettet, wie Sheriff Jack Stevens dem US-Nachrichtensender CNN sagte. Die Behörden rechnen mit Tausenden von Toten in der Stadt.
Erster Spendenbetrug Im Zusammenhang mit Spenden für Opfer des Hurrikans «Katrina» sind erste Fälle von Betrug aufgetaucht. Unter anderem wurden Empfänger von gefälschten E-Mails mit dem Logo und Bildern des Roten Kreuzes zum Spenden aufgefordert. Die US-Regierung richtete eine Arbeitsgruppe gegen Betrug und Unterschlagung ein. Unterdessen erreichte der Tropensturm «Ophelia», der fast bewegungslos vor Florida verharrt, mit 120 Kilometern pro Stunde Hurrikanstärke.U.S. Air Force-Personal bringt einen Bürger in Sicherheit. /
![]() Es blieb unklar, ob er zur Bedrohung für das Festland wird. «Ophelias» Ausläufer machten sich bereits an den Stränden Floridas bemerkbar. Vorbeugend gaben die Behörden daher für einen knapp 200 Kilometer langen Küstenstreifen Tropensturm-Warnungen aus. US-Präsident George W. Bush kündigte unbürokratische finanzielle Soforthilfe an. Jede vom Hurrikan vertriebene Familie soll laut Bush 2000 Dollar Nothilfe erhalten. Verwirrung bei der Behörde für Katastrophenmanagement Verwirrung herrschte aber um die angekündigte Ausgabe von Kreditkarten im entsprechenden Wert durch die Behörde für Katastrophenmanagement (FEMA). Wegen Verzögerungen begann das Rote Kreuz als Ersatz damit, selbst Kreditkarten auszugeben. Die FEMA teilte später mit, möglicherweise werde das Geld in Scheck-Form verteilt. Der US-Kongress bewilligte ein zweites Hilfspaket in der Höhe von 51,8 Milliarden Dollar. Zuvor waren bereits 10,5 Milliarden gewährt worden. US-Präsident Bush erklärte den Freitag kommender Woche zum nationalen «Tag des Gebets und Gedenkens».
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