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Tierquälereien - Polizei glaubt an GruppenvorgehenLiestal - Die Serie von Tierquälereien, die sich in den letzten Wochen in der Nordwestschweiz und in andern Landesteilen ereignet hat, geht nach Überzeugung der Ermittler auf das Konto verschiedener Täter.bsk / Quelle: sda / Samstag, 10. September 2005 / 11:31 h
Allerdings fehlen nach wie vor konkrete Hinweise.
«Wir haben nicht den Hauch einer Spur, leider», sagte Beat Krattiger von der Polizei Basel-Landschaft in einem Interview mit dem «Blick». Krattiger leitet die Sonderkommission (Soko) «Zaun», die sich seit Wochen intensiv mit den Tierquälereien befasst.
Bisher erhielten die Ermittler über 360 Hinweise und leisteten 8000 Mannsstunden. Nicht erklärbar ist für Krattiger, dass nach so vielen Fällen noch nie das Gesicht eines Täters gesehen wurde.
Hoffen auf einen Fehler Die Hoffnung mag der Chef der Soko «Zaun» jedoch nicht aufgeben: «Wir sind überzeugt, dass die Täter irgendwann einen Fehler machen und gesehen werden.Kühe, Schafe, Katzen oder Hunde: Vor den Schändern ist kein Tier sicher. /
![]() Wir werden mit der Suche nicht aufhören.» In der Nordwestschweiz waren innerhalb von 15 Wochen 46 Fälle registriert worden. Seit über zwei Wochen wurden indes in dieser Region keine neuen Tierquälereien verzeichnet. Dagegen wurden diese Woche aus den Kantonen Zürich und Neuenburg neue Fälle gemeldet. Unterschiedliche Täter Krattiger geht davon aus, dass die Täter in der Nordwestschweiz und in den andern Landesteilen nicht die gleichen sind. Auf Grund der Verletzungen der Tiere nehmen die Ermittler zudem an, dass auch in den Kantonen Baselland, Aargau und Solothurn die Schändungen auf das Konto verschiedener Täter gehen. Laut dem Chef der Soko «Zaun» sind hunderte von Menschen wegen Tierquälerei aktenkundig.
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