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Bush poliert sein Image auf

Washington - Die verbliebenen Einwohner von New Orleans dürfen vorerst in ihren Häusern bleiben. Das machte ein Polizeisprecher kurz vor der Ankunft von Präsident George W. Bush in dem Katastrophengebiet klar.

bsk / Quelle: sda / Montag, 12. September 2005 / 07:56 h

Die Polizei werde versuchen die Menschen zum Verlassen zu überreden, aber es werde keine «physische Gewalt» angewandt, sagte der Sprecher am Sonntag. Präsident Bush traf am Sonntag zu seinem dritten Besuch in dem Katastrophengebiet ein. Erstmals wollte er dabei am Montag die Lage in der am schlimmsten betroffene Stadt New Orleans begutachten. Der Präsident übernachtete auf dem als Operationszentrum für die Hurrikanhilfe eingesetztem Kriegsschiff «USS Iwo Jima» vor der Küste von New Orleans.



George W. Bush zeigt sich mit Opfern des Hurrikans solidarisch. /

Kritiker hatten bemängelt, dass Bush und die Bundesbehörden zu langsam auf die Krise reagiert und zu spät Hilfe geschickt hätten.

Insektenmittel gegen Mücken

Unterdessen kündigten die Behörden an, sie wollten am Montag über New Orleans mit dem Sprühen von Insektiziden beginnen, um der Mückenplage zu begegnen. Damit soll unter anderem die Verbreitung des durch Mücken verbreiteten West-Nil-Virus gestoppt werden, berichtete die Zeitung «Times Picayune». Experten hatten die Befürchtung geäussert, dass sich Mücken in dem stehenden Gewässer in den Strassen der Südstaatenmetropole schnell verbreiten und Krankheiten verbreiten könnten. Das Insektizid wird aus der Luft von einem C-130- Frachtflugzeug aus gesprüht.

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