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Unaxis baut Solargeschäft ausPfäffikon - Der Technologiekonzern Unaxis baut das Geschäft mit Dünnschicht-Solarzellen aus. Die Problemsparte Flachbildschirme wird aufgegeben.fest / Quelle: sda / Donnerstag, 17. November 2005 / 09:07 h
Deren Mitarbeiter und ein Teil der Anlagen werden in die neue Sparte Solar integriert. Den Flachbildschirmen und den neuartigen Solarzellen liege eine ähnliche Technologie zu Grunde, sagte Unaxis-Sprecher Carsten Barth auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. In beiden Fällen werde Glas mit einer dünnen Schicht eines Rohstoffes beschichtet.
Im Gegensatz zu den herkömmlichen Solarzellen benötigen die neu entwickelten Dünnschicht-Solarzellen nur einen Bruchteil des knappen Rohstoffes Silizium. Sie könnten deshalb um mehr als 30 Prozent günstiger produziert werden, teilte Unaxis mit.
Solarzellen mit grösserem Potenzial Die neuen Solarzellen hätten das Potenzial, mit konventionellen Energiequellen zu konkurrieren. Im Geschäftsjahr 2005 erwartet Unaxis in der Sparte Solar einen Umsatz von mehr als 20 Mio.Im Geschäftsjahr 2005 erwartet Unaxis in der Sparte Solar einen Umsatz von mehr als 20 Mio. Franken. /
![]() Franken. 2006 sei mit hohen Wachstumsraten zu rechnen. Die Sparte Flachbildschirme (Display Technology) hatte in den ersten neun Monaten 2005 ein deutlich geringeres Geschäftsvolumen erzielt als in der Vorjahresperiode. Grund war der Ausstieg von Unaxis aus dem Flachbildschirmmarkt. Die Sparte stand zunächst zum Verkauf. Nach der teilweisen Integration ins Solargeschäft hätten sich die Interessenten jedoch zurückgezogen, sagte Barth. Die Sparte Flachbildschirme wird nun lediglich als Service-Organisation weitergeführt, die sich auf die Wartung der vorwiegend in Asien installierten Anlagen konzentriert.
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