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Vogelgrippe kaum noch zu stoppen Bern/Athen/Rom - Laut Klaus Stöhr, dem Vorsitzenden des Influenza-Programms der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Ausbreitung des Vogelgrippe-Erregers H5N1 fast nicht mehr zu stoppen.
rr / Quelle: sda / Dienstag, 14. Februar 2006 / 13:02 h
«Das haben wir zwar geglaubt, als das Virus bei den Wildvögeln noch nicht verbreitet war», sagte Stöhr im Hessischen Rundfunk.
Durch diesen Übertragungsweg seien aber die bisherigen Eindämmungsmassnahmen des Erregers wie Gepäckkontrollen und Verbote von Tiertransporten ineffektiv geworden.
«Das zeigt die neue Dimension, die diese Tierseuche genommen hat», sagte Stöhr. «Mit den konventionellen Massnahmen stehen wir ein bisschen auf verlorenem Fuss.»
«Die Seuche wird sich halten» Der WHO-Experte sieht nun keine effektiven Massnahmen mehr, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Auch bei der Dauer der Vogelgrippe-Welle zeigte Stöhr sich gegenüber dem Sender pessimistisch. In Asien werde die Seuche beim Hausgeflügel noch «mindestens drei bis fünf Jahre» vorkommen, zudem habe es die Vogelgrippe binnen kürzester Zeit nach Europa geschafft. «Die Seuche wird sich in den nächsten Jahren sicherlich noch halten.» Grund für Panik bestehe aber nicht, da es sich noch um eine reine Tierseuche handle.Auch mit allen Sicherheitsmassnahmen werde sich die Vogelgrippe weiter ausbreiten. /
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