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Diskussion um Top-Saläre gefordertBern - Arbeitgeber-Direktor Peter Hasler fordert die Schweizer Grosskonzerne auf, sich der Diskussion um die hohen Löhne ihrer Topmanager zu stellen.bert / Quelle: sda / Sonntag, 23. April 2006 / 11:47 h
Die laufende Debatte erschwere es dem Arbeitgeberverband, politische Mehrheiten zu finden.
Die Grossfirmen dürften sich aus der Debatte nicht heraushalten, forderte Hasler in Beiträgen im «Sonntagsblick» und in der «Sonntagszeitung». Wenn UBS-Chef Marcel Ospel die Kritik an seinem Gehalt als «populistisch» bezeichne, sei das keine Antwort. Ospel hat 2005 ein Gehalt von 24 Mio. Fr.
Die laufende Debatte erschwere es dem Arbeitgeberverband, politische Mehrheiten zu finden. /
![]() bezogen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband werde immer wieder mit den hohen Manager-Löhnen konfrontiert, wenn er mit seinen Anliegen an die Öffentlichkeit trete: «Das macht uns grosse Sorgen», sagte Hasler im Interview in der «Sonntagszeitung». Damit werde etwa die Debatte um Sparvorschläge bei der Invalidenversicherung «ungemein erschwert». Problem für die FDP Auch für die FDP sei die Debatte um die Top-Saläre ein Problem. «Die FDP wird wohl am meisten mit der Wirtschaft und diesen Topmanagern identifiziert.» Er sehe die Gefahr, dass sich die Wähler andere Identifikationen suchen, sagte Hasler: «Möglicherweise profitieren sogar die Grünen.» Öffentlich distanzieren wolle sich der Arbeitgeberverband von den Top-Löhnen aber nicht: Auch wolle er zur Lohnsituation einzelner Firmen keine Stellung nehmen. Eigentlich hätten das Land und die Wirtschaft wesentlich grössere Probleme: «In diesem Land lösen wir kein einziges Problem, wenn wir den Lohn von Marcel Ospel reduzieren.»
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