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Novartis steigert Gewinn um 32 Prozent Basel - Der Basler Pharmakonzern Novartis bleibt auch 2006 auf Wachstumskurs.
fest / Quelle: sda / Montag, 24. April 2006 / 18:08 h
Der Reingewinn lag in den ersten drei Monaten um 32 Prozent höher als in der Vergleichsperiode des Vorjahres und erreichte 2 Mrd. Dollar. Der Konzernumsatz legte um 13 Prozent auf 8,3 Mrd. Dollar zu. In lokalen Währungen betrug das Plus 17 Prozent. Der Gewinnzuwachs sei vor allem der starken Geschäftsexpansion und dem Verkauf der Sparte Nutrition & Santé zu verdanken, teilte Novartis mit. Das Umsatzwachstum wurde von allen Divisionen getragen, vor allem aber von Pharma.
Im Pharmageschäft erhöhte Novartis den Umsatz um 5 Prozent auf 5,1 Mrd. Dollar. In Lokalwährungen betrug das Wachstum gar 9 Prozent und übertraf damit laut dem Konzern das Martwachstum. Das operative Ergebnis der Division stieg um 19 Prozent auf 1,6 Mrd. Dollar.
Krebsmedikamente mit guten Umsätzen Ein Umsatzwachstum von 14 respektive 10 Prozent erzielten die Bereiche Herz-Kreislauf und Onkologie.Das Umsatzwachstum wurde von allen Divisionen getragen, vor allem aber von Pharma. /
![]() Führend blieben die Blutdrucksenker Diovan (+16 Prozent in Lokalwährungen) und Lotrel (+28 Prozent in den USA). Das Krebsmittel Glivec und das Brustkrebsmedikament Femara verzeichneten Zuwächse von 18 und 33 Prozent. Um 78 Prozent auf 1,4 Mrd. Dollar steigerte die Generika-Division Sandoz ihre Verkäufe. Dazu beigetragen hätten das starke Wachstum der Retail-Generika vor allem in Osteuropa, Kanada, Deutschland und der Schweiz, neue Produkte und die Übernahme von Hexal und Eon Labs. Der Betriebsgewinn legte um 116 Prozent auf 238 Mio. Dollar zu. Vasella zufrieden Konzernchef Daniel Vasella zeigte sich zufrieden mit dem Jahresauftakt. Er sei zuversichtlich, dass Novartis auch 2006 ihr kräftiges Wachstum fortsetzen und erneut Rekordergebnisse bei Umsatz und Gewinn erzielen werde, wird er in der Mitteilung zitiert. An der Börse standen die Aktien von Novartis unter Druck. Sie verloren 1,4 Prozent auf 72,4 Franken. Die Quartalsergebnisse wurden am Markt positiv kommentiert, doch entsprach die Entwicklung des Umsatzes nicht den Erwartungen der Analysten.
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