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Geflügel ab 1. Mai wieder im FreienBern - Schweizer Geflügel darf ab kommendem Montag nach 70 Tagen Stallpflicht wieder im Freien gehalten werden. Der Bundesrat hat das Freilandverbot aufgehoben.bert / Quelle: sda / Mittwoch, 26. April 2006 / 12:35 h
Kommt es zu neuen Vogelgrippe-Fällen, würde eine lokale Stallpflicht verhängt.
Der Bundesrat folgt damit den Empfehlungen des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET). Er begründet seinen Entscheid damit, dass sich die Situation deutlich entspannt habe und im April kein einziger Wildvogel mit Vogelgrippe entdeckt worden sei.
Die Entspannung sei einerseits darauf zurückzuführen, dass ein Grossteil der Wasservögel Richtung Norden abgezogen sei. Aber auch die wärmeren Temperaturen hätten dazu beigetragen.
Erhöhte Wachsamkeit Auch für den künftigen Umgang mit der Vogelgrippe folgt der Bundesrat den Empfehlungen des BVET: Beim Auftreten neuer Fälle würden lokal erneut Schutz- und Überwachungszonen eingerichtet. In diesen Regionen würde die Freilandhaltung verboten. Eine erhöhte Wachsamkeit der Behörden und der Geflügelzüchter ist nach Ansicht des Bundesrats jedoch weiterhin nötig. Das Vogelgrippe-Virus bleibe vermutlich noch während Jahren in der Schweizer Wildvogelpopulation präsent. Die Überwachungsprogramme von toten Wildvögeln und von Zugvögeln in den Bolle di Magadino werden deshalb weiter geführt. Eine erneute Zuspitzung der Lage soll so rechtzeitig erkannt werden, damit gezielt Schutzmassnahmen ergriffen werden können.Die Vogelgrippe-Situation habe sich deutlich entspannt. /
![]() 32 Vogelgrippe-Fälle Das landesweite Freihaltungsverbot galt seit dem 20. Februar. Sechs Tage später wurde im Kanton Genf der erste Schweizer Wildvogel mit Vogelgrippe entdeckt. Seither wurden 32 Fälle registriert, der letzte davon am 31. März. In Geflügelhaltungen wurde das Virus nicht eingeschleppt. Mit der Stallpflicht für Geflügel werden in den Kantonen Schaffhausen, St. Gallen und Thurgau zum 1. Mai auch die Vogelgrippe- Schutz- und Überwachungszonen aufgehoben. Tote Wasservögel werden aber weiterhin untersucht.
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