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Iran will «Richtung Atomenergie» - Bush drohtTeheran/Washington - Der Iran hat einen Tag vor seiner offiziellen Antwort auf das internationale Anreizpaket im Atomstreit kein Einlenken signalisiert. Damit rücken Sanktionen der Vereinten Nationen (UNO) gegen die Islamische Republik näher.fest / Quelle: sda / Montag, 21. August 2006 / 18:57 h
Der Iran habe seine Entscheidung getroffen und werde den eingeschlagenen Weg in Richtung Atomenergie mit aller Macht weitergehen, sagte der geistliche Führer Ajatollah Ali Chamenei dem staatlichen Fernsehen zufolge. «Und wir werden die süssen Früchte unserer Arbeit ernten.»
In den vergangenen Tagen hatten mehrere Regierungsvertreter der Forderung nach einem Stopp der Uran-Anreicherung eine Absage erteilt. Der Vize-Chef der nationalen Atomenergie-Behörde stimmte in diesen Chor ein.
Aussetzung der Anreicherung unmöglich Angesichts der technischen Fortschritte im Iran sei eine Aussetzung der Anreicherung unmöglich, sagte Mohammed Saidi. Er bestätigte, dass der Iran am Dienstag antworten werde. Auch der iranische Aussenminister Manuchehr Mottaki bekräftigte lediglich, sein Land sei zu weiteren Gesprächen bereit. Bei einem Besuch in Südafrika sagte Mottaki: «Wir hoffen, dass es Kooperation und Verhandlungen mit Blick auf das Recht des Irans auf Nuklear- Technologie gibt.»Bush droht mit Konsequenzen US-Präsident George W. Bush drohte der Führung in Teheran nochmals mit Konsequenzen.Präsident George W. Bush sieht den Iran als Teil des Problems in Nahost. /
![]() Er wolle aber weiter an einer diplomatischen Lösung festhalten. Es müsse verhindert werden, dass Regime wie in Teheran dem UNO-Sicherheitsrat «eine lange Nase drehen». Der UNO-Sicherheitsrat hat Teheran bis zum 31. August Zeit gegeben, die umstrittene Urananreicherung zu stoppen. Anschliessend will das wichtigste UNO-Gremium über Konsequenzen beraten. Dem Iran drohen politische und wirtschaftliche Sanktionen. UNO-Generalsekretär Kofi Annan drängte die iranische Regierung zum Einlenken. Der aussenpolitische Beauftragte der EU, Javier Solana, sprach mit dem iranischen Chefunterhändler Ali Laridschani.
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