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Annan erreicht wenig in Teheran

Teheran - Der Iran lehnt eine Aussetzung der Urananreicherung vor Verhandlungen über sein Atomprogramm ab.

ht / Quelle: sda / Sonntag, 3. September 2006 / 13:50 h

Das sagte UNO- Generalsekretär Kofi Annan im Anschluss an ein Treffen mit Präsident Mahmud Ahmadinedschad in Teheran. Am Samstag hatte Annan seine politischen Gespräche in der iranischen Hauptstadt aufgenommen. Er traf unter anderem mit Aussenminister Manuschehr Mottaki zusammen. Ein Ausweg aus der Krise um das iranische Atomprogramm schien jedoch nicht in Sicht zu sein: Ahmadinedschad schloss erneut ein Einlenken aus und beharrte auf dem Recht seines Landes zur Urananreicherung.



Annan erzielt bezüglich Libanon Einigkeit mit dem Iran. /

Am Donnerstag hatte der Iran ein Ultimatum des UN-Sicherheitsrats zum Stopp der Urananreicherung verstreichen lassen. Ahmadinedschad sicherte Annan zu, die UNO-Resolution für einen Waffenstillstand in Libanon zu unterstützen, wie der UNO- Generalsekretär weiter sagte. Man sei sich einig gewesen, dass alles getan werden müsse, um die territoriale Integrität Libanons zu wahren. Die UNO-Resolution 1701 sieht unter anderem ein Ende der Waffenlieferungen an die Hisbollah-Miliz in Libanon vor. Der Iran wird verdächtigt, die Hisbollah wie in den 1980er Jahren weiterhin mit Geld und Waffen zu versorgen.

Treffen mit Chamenei

Annan will in Teheran auch mit dem geistlichen Führer Ajatalloh Ali Chamenei zusammenkommen. Am Samstag hatte er mit dem iranischen Atom- Chefunterhändler Ali Laridschani und Aussenminister Manucher Mottaki über die Atomfrage gesprochen.

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