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Menschenhändler verkaufen Babys Warschau - Eine Gruppe polnischer Menschenhändler soll in den letzten Jahren Kinder von Prostituierten ins Ausland verkauft haben.
rr / Quelle: sda / Donnerstag, 21. September 2006 / 10:52 h
Das meldete die «Gazeta Wyborcza» nach Ermittlungen einer Sonderpolizeieinheit in West-Polen.
Die von einem 39-jährigen geführte Bande habe Frauen zur Prostitution angeworben. Die «erfolgreichsten» seien an Bordelle in Deutschland und der Schweiz verkauft worden.
Wurde eine der Frauen schwanger, seien die Kinder zur Adoption ins Ausland verkauft worden, hiess es. Erst als sich eine der Frauen an die Polizei wandte, kamen die Ermittlungen gegen die Menschenhändler in Gang.
Kinder seien «verschwunden» Die Frauen mussten nach dem Medienbericht so lange weiter arbeiten, bis die Schwangerschaft unübersehbar war.Die Prostituierten mussten solange weiter arbeiten, bis eine Schwangerschaft unübersehbar war. (Archivbild) /
![]() Zur Geburt seien sie in eine Klinik in Deutschland gebracht worden. Nach der Geburt seien die Kinder «verschwunden», die Mütter erhielten eine geringe Geldsumme. Zusammen mit der deutschen Polizei wollen die Ermittler nun herausfinden, wer die Käufer waren. Es wird nicht ausgeschlossen, dass ausser kinderlosen adoptionswilligen Paaren auch Pädophile die Säuglinge kauften. Bisher sind lediglich einige Fälle von verkauften Kindern bekannt. Die polnische Polizei appelliert daher an alle betroffenen Frauen, sich zu melden und verspricht Opferschutz. Bisher wurden vier Tatverdächtige festgenommen, die Ermittlungen stehen nach den Angaben aber noch am Anfang. ![]() SMS als zuverlässiger Kommunikationskanal Es ist nicht das Offensichtlichste, Kurzmitteilungen als Kommunikationsmittel in einem professionellen Umfeld einzusetzen. Das Gefrickle mit den kleinen Tasten lässt schliesslich kein speditives Arbeiten zu. Und überhaupt sind SMS doch was für verliebte Teenies… Fortsetzung
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