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Spam von der InselDie Spam-Industrie wird nicht müde. Spammer verwenden neu exotische Länderdomain-Endungen. McAfee nennt den neuen Trend «Island Hopping».Christian Horn / Quelle: teltarif.ch / Sonntag, 5. November 2006 / 14:53 h
Das Sicherheitsunternehmen McAfee berichtet von einer massiven Zunahme von Mails, die exotische Länderdomain-Endungen benutzen, um Spam-Filter, die nicht auf diese Adressen eingestellt sind, zu umgehen.
McAfee nennt den neuen Trend «Island Hopping», da hier oft die Länderdomain-Endungen von kleinen Inseln zum Einsatz kommen: Beispiele seien São Tomé und Príncipe, eine kleine Insel vor der westafrikanischen Küste mit der Länderdomain .st, die Inseln Tokelau (.tk), die Kokosinseln (.cc), Tuvalu (.tv) oder Amerikanisch-Samoa (.as).
«Dieser neue Trend ist ein weiteres Beispiel für die andauernden Bemühungen der Spammer, ihren Missbrauch von Internet-Domains weiter auszudehnen», kommentiert Guy Roberts, Leitender Entwicklungs-Manager bei McAfees Anti-Spam Research & Development Team.
Bilder-Spam Auch das vermehrte Aufkommen von Bilder-Spam bereitet den Spam-Jägern Kopfzerbrechen. Diese Spam-Mails, die anstelle einer Text-Mitteilung ein einfaches Bild enthalten, überlisten Text-basierte Filtersysteme. Durch per Algorithmus eingefügte minimale Änderungen im Bild sind sie auch für Filter, die mit Signatur-Erkennung arbeiten, schwer zu entdecken. Hässliche «Post» aus schönen Landen. /
![]() Da die Bilder-Spam-Mails zudem deutlich mehr Speicherplatz als herkömmliche Textnachrichten einnehmen, haben sie den unangenehmen Nebeneffekt, Bandbreite und Speicherplatz der Mail-Systeme zu strapazieren. Nach den neuesten Untersuchungen von Secure Computing nimmt der Bilder-Spam mittlerweile einen Anteil von 30 Prozent am gesamten Spam-Aufkommen ein. Etwa drei von vier E-Mails sind Spam Zuletzt beobachtete MessageLabs im Oktober einen Anstieg des Spam-Aufkommens um 8,5 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat. Das Spam liegt gemessen am gesamten E-Mail-Verkehr bei 72,9 Prozent, was bedeutet, dass gegenwärtig etwa drei von vier E-Mails Spam sind. Die Spammer würden sich wie schon in den vergangenen Jahren beobachtet bereits jetzt auf das herannahende Weihnachts-Geschäft einschiessen, erklärt MessageLabs den Anstieg des Spam-Aufkommens.Zwei besonders raffinierte Schädlinge Im Detail gehe der Anstieg vor allem auf das Konto zweier besonders raffinierter Schädlinge: Mit dem Spam-verschickenden Trojaner SpamThru hätten die Cyber-Kriminellen einen Schädling entwickelt, der über ein ganzes Sortiment aktuellster Taktiken verfügt, um Signatur-basierte Anti-Viren-Programme zu verwirren und unerkannt durch die Schutzschilde zu schlüpfen. Der zweite als besonders gefährlich eingestufte Übeltäter ist der Virus Warezov, der als «Trojan Dropper» zum Einsatz kommt. Ob die beiden prominenten Schädlinge miteinander in Verbindung stehen, werde noch analysiert.
![]() «Ausländer-Kredit» für Investitionen in der Heimat? Immer öfter - gerade auch vor den grossen Sommerferien - wird das Beratungsteam von kredit.ch angefragt, ob auch in der Schweiz lebende Ausländer die Möglichkeit haben, einen günstigen, fairen Kredit zu erhalten. Fortsetzung
Endlich: SMS versenden mit Outlook 2007/2010 St. Gallen - Das mühsame Getippe ist vorbei. Als erster Schweizer Anbieter stellt ASPSMS.COM eine Anbindung an den Mobile Service von Microsofts Outlook 2007/2010 zur Verfügung. Ohne zusätzliche Software können SMS bequem via Outlook 2007/2010 versendet werden – und das auch noch günstiger als mit dem Handy. Fortsetzung
Radiolino - Grosses Radio für kleine Ohren Radiolino ist das erste deutschsprachige Web-Radio der Schweiz für Kinder zwischen 3 und 12 Jahren. Das Programm richtet sich aber auch an Eltern, Grosseltern, Onkeln und Tanten, sprich an die ganze Familie.
Fortsetzung
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