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Aargau verkauft StromproduktionAargau - Der Aargauer Regierungsrat hat die Verwertung des Schweizer Stroms aus dem neuen Kraftwerk Rheinfelden D an die Nordostschweizerischen Kraftwerke (NOK) verkauft.dl / Quelle: sda / Montag, 27. November 2006 / 19:46 h
Der Kanton Aargau kassiert für den Verkauf 114 Mio. Franken.
Wie das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) mitteilte, hatte sich der Kanton Aargau 1984 verpflichtet, die Hälfte der Produktion aus dem geplanten Kraftwerk Rheinfelden zu Gestehungskosten zu übernehmen.
Bauherrin des neuen Kraftwerkes ist die deutsche Energiedienst AG.
Schwere Hypothek Die Übernahmepflicht habe lange Zeit als schwere Hypothek für den Kanton Aargau gegolten, hält das BVU fest. Weil wegen der Marktöffnung in Europa die Strompreise stark sanken, wurde der Bau des Kraftwerkes lange verzögert. Die daraus resultierenden hohen Planungskosten seien in der Staatsrechnung 2005 als Eventualverpflichtung mit bis zu 48 Mio. Franken eingesetzt worden, heisst es in der Mitteilung. Dazu seien weitere 275 Mio. Franken als Kostenbeitrag für den Kraftwerksbau aufgeführt. Hätte das Kraftwerk vor 5 Jahren den Betrieb aufgenommen, wären gemäss dem BVU dem Kanton Verluste von bis zu 25 Mio. Angesichts der sich abzeichnenden Stromversorgungslücke stiegen die Strompreise wieder und Strom aus Wasserkraft sei begehrt.
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![]() Franken jährlich entstanden. Heute präsentiere sich die Situation anders. Angesichts der sich abzeichnenden Stromversorgungslücke stiegen die Strompreise wieder und Strom aus Wasserkraft sei begehrt. Intensive Verhandlungen Diese gute Ausgangslage wolle der Kanton nutzen. Nach intensiven Verhandlungen habe sich das BVU bezüglich der hohen Planungskosten einigen können. Die «interessanteste Offerte» stammte gemäss BVU von den NOK. Diese übernehme alle Rechte und Pflichten aus dem Vertrag von 1984 und verpflichte sich, die Energie aus Rheinfelden im Kanton Aargau zu verwerten. Die NOK sind bereit, eine Verbindung vom deutschen Kraftwerk in das bereits bestehende Schweizer Netz zu bauen.Spezialfinanzierung von Sonderlasten Die 114 Mio. Franken, die der Kanton von den NOK kassiert, will der Regierungsrat für die Spezialfinanzierung von Sonderlasten verwenden. Der Betrag könnte noch höher ausfallen, falls die Investitionskosten für das neue Kraftwerk tiefer ausfallen und das Werk früher als geplant in Betrieb gehen sollte.
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