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UNO-Klimabericht zeichnet HorrorszenarioOslo - Schon vor seiner offiziellen Veröffentlichung im Februar dringen immer mehr Details des neuen UNO-Klimaberichts an die Öffentlichkeit. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, zeichnet dieser ein wahres Horrorszenario.ht / Quelle: sda / Donnerstag, 25. Januar 2007 / 22:37 h
Demnach ist mit einem drastischen Anstieg des Meeresspiegels in diesem Jahrtausend zu rechnen. Die Forscher sagen bis zum Jahr 2100 zudem weitere Dürreperioden, schwere Regenfälle und ein fortschreitendes Schmelzen des arktischen Eises sowie von Gletschern voraus.
Die Autoren der Studie sehen es Wissenschaftlern zufolge auch als «sehr wahrscheinlich» an, dass der weltweite Temperaturanstieg tatsächlich vom Menschen verursacht wurde.
Erhöhte Wahrscheinlichkeit Die Wahrscheinlichkeit für einen Zusammenhang zwischen dem Verbrennen fossiler Brennstoffe und der Erderwärmung liege bei über 90 Prozent, heisse es in der vorläufigen Version der Studie. 2001 war die Wahrscheinlichkeit im UNO-Klimabericht mit vergleichsweise niedrigen 66 Prozent angegeben worden. Da der Abbau von Kohlendioxid viel Zeit brauche, sei zu erwarten, dass die Temperaturen und der Meeresspiegel weitere 1000 Jahre anstiegen, zitierten Wissenschaftler aus dem Dokument.Ansteigen des Meeresspiegels Sechs verschiedene Berechnungen würden in diesem Jahrhundert einen Anstieg des Meeresspiegels von 28 bis 43 Zentimetern vorhersehen. Im 20.Das Gremium zweifelt kaum noch am Zusammenhang Brennstoffverbrennung-Klimaerwärmung. /
![]() Jahrhundert stieg der Meeresspiegel um 17 Zentimeter. Die Erdtemperatur wird dem Dokument zufolge um zwei bis 4,5 Grad Celsius steigen. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Erwärmung zuletzt verlangsamt wurde, weil Staub durch Vulkanausbrüche und Luftverschmutzung das Sonnenlicht zurück ins All reflektiert hat. Erlahmen des Golfstroms? Der von den UNO in Auftrag gegebene vierte Klimabericht fasst die Forschungsergebnisse von 2500 Wissenschaftlern aus mehr als 130 Ländern zusammen. Er soll am 2. Februar in Paris veröffentlicht werden. Bereits am Wochenende hatte die deutsche Zeitung «Welt am Sonntag» Auszüge veröffentlicht. Darin wird vor einem Erlahmen des Golfstroms gewarnt.Links zum Artikel:
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