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Diplomatische Querelen um toten Braunbären Bruno

Hamburg - Bayern will die sterblichen Überreste von Braunbär Bruno auch neun Monate nach dessen Tod nicht herausgeben. Dies trotz mehrfachen Drängens des deutschen Umweltministers Sigmar Gabriel.

fest / Quelle: sda / Samstag, 24. März 2007 / 14:16 h

Nach einem Bericht des «Spiegel» weigert sich Bayern, die in einer Kühlkammer aufbewahrten Überreste des aus dem Trentino stammenden Tieres nach Italien zu überstellen. Darum hatte Gabriels römischer Amtskollege Alfonso Pecoraro Scanio gebeten. In einem Schreiben teilte Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf Gabriel nun mit, eine Übergabe des Bären sei weder rechtlich notwendig noch vermittelbar.



Soll ein Bayer werden, ein ausgestopfter: Braunbär Bruno. /

Er habe Verständnis, dass der Bär in Italien die Herzen der Menschen bewege. Dies sei in Bayern nicht anders, betonte Schnappauf, der Bruno ausstopfen lassen will. Das wegen seiner fehlenden Scheu vor Menschen als «Problembär» eingestufte Tier war aus dem italienischen Trient über Österreich nach Bayern eingewandert, wo es nach missglückten Fangversuchen am 26. Juni 2006 schliesslich erlegt wurde.

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