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Millionensalär des Oerlikon-Chefs gestutztPfäffikon - Der Chef des Hightech-Konzerns OC Oerlikon, Thomas Limberger, krebst nach der öffentlichen Kritik an seinem Millionensalär zurück. Er verzichtet auf einen grossen Teil Vergütungen für 2006: Statt rund 26 Mio. verdient er nun noch 7,7 Mio. Franken.bert / Quelle: sda / Donnerstag, 29. März 2007 / 07:52 h
Limberger wolle «Vorwürfen massloser Gehaltsbezüge von vornherein den Boden entziehen», heisst es in einer Mitteilung von OC Oerlikon.
Darum habe er den Verwaltungsrat am Mittwoch ersucht, die ihm zugeteilten 40 000 Optionen zurückzunehmen.
Der Verwaltungsrat habe diesem Wunsch entsprochen und die Optionen gegen 3000 Aktien zum Tagesschluss-Kurs vom Mittwoch von 720 Fr. mit einem Wert von 2,16 Mio. Fr. ersetzt.
7,714 Mio. Franken Gesamtentschädigung Weiterhin unverändert bleibt das Grundgehalt von 1,95 Mio. Fr. in bar. Zudem bezog Limberger bereits per 1. Januar 2006 genau 5000 Aktien mit einem damaligen Wert von 0,99 Mio. Franken.Neu beläuft sich der Jahreslohn Thomas Limbergers auf 5,1 Mio. Franken. /
![]() Damit beläuft sich der Jahreslohn des 1967 geborenen Deutschen auf 5,1 Mio. Franken. Werden alle Aktien Limbergers zum Mittwoch-Schlusskurs bewertet, liegt ihr Wert bei 5,76 Mio. Franken. Inklusive Grundgehalt ergibt sich somit eine Gesamtentschädigung von 7,714 Mio. Franken. Die in den Medien getroffene Aussage, Limberger erhalte für 2006 rund 26 Mio. Fr. als Vergütung, sei falsch, schreibt Oerlikon in ihrer Mitteilung weiter. Der tatsächliche Wert der beim Verbleib im Unternehmen frühestens ab 1. Januar 2009 einlösbaren Optionen sei heute rein hypothetischer Natur. Der Präsident von Oerlikon, Georg Stumpf, verteidigte in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin «FACTS» das Millionen-Salär. Limberger habe in den vergangenen zwei Jahren einen sehr wichtigen Beitrag zur Unternehmensentwicklung geleistet. In den USA sei eine solche Entlöhnung nicht ungewöhnlich.
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