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Viel zu teures Batterie-Recycling Bern - Die Kosten des Recyclings alter Batterien sind in der Schweiz rund dreimal höher als in der EU. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität St. Gallen. Sie fordert beim Batterien-Recycling weniger Staat und mehr Wettbewerb.
smw / Quelle: sda / Montag, 2. April 2007 / 18:15 h
Seit 2001 wird in der Schweiz auf Batterien eine vorgezogene Entsorgungsgebühr erhoben, die im Kaufpreis inbegriffen ist. Diese beträgt 3.20 Franken pro Kilo. Die Recycling-Quote erreicht mit rund 63 Prozent im internationalen Vergleich einen Spitzenwert. 2005 wurden 2395 Tonnen Batterien umweltgerecht entsorgt.
Die Batterien werden in der Schweiz durch die Firma Batrec umweltgerecht rezikliert, zu einem vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) festgelegten Preis von 4800 Franken pro Tonne. Die am Forschungs-Institut für Empirische Ökonomie und Wirtschaftspolitik der Hochschule St.
2005 wurden 2395 Tonnen Batterien umweltgerecht entsorgt. /
![]() Gallen verfasste Studie kritisiert den viel zu hohen Preis. Laut den Autoren Franz Jaeger und Christian Thöni wird in der EU die Tonne Batterien für 1600 Franken rezikliert. Der weit höhere Entsorgungspreis in der Schweiz hänge mit der rechtlichen und wirtschaftlichen Organsisation des Batterien-Recyclings zusammen. Mangelnder Wettbewerb So verbiete das BAFU als Aufsichtsbehörde den Export von Batterien, was eine günstigere Entsorgung im Ausland verunmögliche und den Wettbewerb behindere. Dies widerspreche auch übergeordnetem internationalem Recht, an das die Schweiz gebunden sei. Wegen des mangelnden Wettbewerbs fehlt laut der Studie in der Schweiz der Anreiz für kostengünstigere Entsorgungslösungen, aber auch für Innovationen bei der Entsorgungstechnologie. Der Staat dürfe beim Batterien-Recycling keinen Heimatschutz betreiben.![]() SMS als zuverlässiger Kommunikationskanal Es ist nicht das Offensichtlichste, Kurzmitteilungen als Kommunikationsmittel in einem professionellen Umfeld einzusetzen. Das Gefrickle mit den kleinen Tasten lässt schliesslich kein speditives Arbeiten zu. Und überhaupt sind SMS doch was für verliebte Teenies… Fortsetzung
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