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Trauerfeier für die Opfer des Blutbades Blacksburg - In einer bewegenden Trauerfeier haben US-Präsident George W. Bush sowie bis zu 30 000 Studenten und Lehrkräfte der Opfer des bislang blutigsten Amoklaufes in der Geschichte der USA gedacht.
fest / Quelle: sda / Dienstag, 17. April 2007 / 23:24 h
Er und Ehefrau Laura seien mit den Herzen voller Trauer gekommen, sagte Bush in der Technischen Universität von Blacksburg (Virginia).
Es sei ein Tag der Trauer und Traurigkeit für die gesamte Nation. Für viele Menschen sei der blutigste Amoklauf in der Geschichte der US-Universitäten der schlimmste Tag ihres Lebens gewesen.
Die Gedenkfeier verlief so emotional, dass ein hinter Bush sitzender junger Mann in sich zusammenbrach und zur Behandlung weggebracht werden musste.
Flaggenträger und Nationalhymne
Die gut einstündige Trauerfeier begann mit einem Ehrenzug mit fünf Flaggenträgern und der Nationalhymne. «Worte können die tiefe Trauer nicht ausdrücken», sagte Charles Steger, der Präsident der Universität. Er bedankte sich für die weltweiten Sympathien und die Solidarität, die alle in Blacksburg tief berührt hätten. George W. Bush und Frau flogen direkt zu der Trauerfeier, derweil das Weisse Haus Halbmast flaggt. /
![]() Die Trauerfeier fand im «Cassell Coliseum», der Sporthalle auf dem Campus statt. Für jene, die keinen Platz in der Halle fanden, wurden ausserhalb Grossbildschirme aufgebaut. 12 Menschen noch im Spital Ein 23-jähriger Student aus Südkorea hatte am Montag in der Technischen Universität 32 Menschen in den Tod gerissen und sich anschliessend selbst getötet. Zwölf Menschen werden noch im Spital behandelt, sind aber ausser Lebensgefahr. An der Virginia-Tech sind zurzeit auch vier Schweizer tätig - ein Professor, zwei Studentinnen und eine Doktorandin. Sie blieben alle unversehrt. Der Amokläufer hinterliess offenbar einen hasserfüllten Abschiedsbrief. Darin soll er sich über «reiche junge Leute» und die «Verkommenheit» an der Hochschule beklagt haben.
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