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Weg mit der Waffe!

Bern - Zwei Drittel der Schweizerinnen und Schweizer wollen keine Armeewaffen mehr in ihren Schränken. Sie gehören ins Zeughaus, meinen sie gemäss einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des «SonntagsBlick».

rr / Quelle: sda / Sonntag, 22. April 2007 / 07:41 h

Am 25. Mai entscheiden mehrere Organisationen und Parteien, ob sie die «Volksinitiative zum Schutz vor Waffengewalt» gegen Armeewaffen zu Hause lancieren werden. Gemäss der Umfrage hätte eine solche Initiative gute Chancen: 65,6 Prozent der Stimmberechtigten würden sie annehmen, könnten sie am nächsten Wochenende darüber abstimmen. Bei den Frauen wären es sogar 75,5 Prozent. 41,8 Prozent der Stimmberechtigten sprechen sich für die Variante aus, wonach die Waffe zu Hause bleiben kann, aber die Munition ins Zeughaus muss. Für diese Lösung hat sich auch die Sicherheitspolitische Kommission (SIK) des Ständerats am letzten Montag ausgesprochen. Demnach soll die Taschenmunition nur noch jenen 2000 Wehrmännern heimgegeben werden, die für Ersteinsätze vorgesehen sind.



Die Zutaten tödlicher Familiendramen finden sich bei fast jedem Schweizer zu Hause. /

Familiendramen verhindern

Drei von vier Schweizerinnen und Schweizer finden, dass die Armee ihren Auftrag auch erfüllen kann, wenn Sturmgewehr und Munition nicht mehr zu Hause aufbewahrt werden. Vielmehr könnten Familiendramen verhindert werden, wären die Waffen weggesperrt: Diese Ansicht teilen 37,1 Prozent, in der Westschweiz sogar fast die Hälfte aller Stimmberechtigten (47,5 Prozent). Grosse Unterstützung fände ein nationales Waffenregister: 68,8 Prozent finden, dass die heutige Gesetzgebung nicht reicht. Die Umfrage wurde vom Institut Isopublic durchgeführt. Befragt wurden vom 19. bis 21. April 1203 Personen in der ganzen Schweiz.

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