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Victory bläst zum Rückzug bei Ascom Zürich/Bern - Die österreichische Beteiligungsgesellschaft Victory zieht sich aus dem Berner Technologiekonzern Ascom zurück. Die Gesellschaft der beiden Financiers Ronny Pecik und Georg Stumpf verkaufte ihren Ascom-Anteil an die Zürcher Kantonalbank (ZKB).
bert / Quelle: sda / Mittwoch, 23. Mai 2007 / 19:24 h
Victory habe alle Ascom-Anteile die ZKB verkauft, sagte der Sprecher der österreichischen Beteiligungsgesellschaft, Stephan Oehen, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.
Heute besitze Victory weder Aktien noch Optionen auf Ascom. Der Ausstieg sei endgültig. Ein Wiedereinstieg sei nicht geplant.
Zur Begründung des Ausstiegs will Victory zu einem späteren Zeitpunkt Stellung nehmen, wie es in einer Mitteilung heisst. Neu hält die ZKB eine Beteiligung von 20,11 Prozent an Ascom.
Undurchsichtige Deals Bereits im März hatten Victory-Deals mit Ascom-Papieren Schlagzeilen gemacht. Im Januar gab Victory bekannt, 20,1 Prozent erworben zu haben. Anfang März kam es dann zu einer Bewegung im Aktionariat, die noch heute nicht geklärt ist.Ascom passt offenbar nicht mehr zum Konzept der Beteiligungsgesellschaft Victory. /
![]() Victory senkte am 1. März zunächst ihren ursprünglichen Anteil von 20,1 Prozent auf 9,5 Prozent, stockte ihn gleichentags aber wieder auf 24,77 Prozent auf. Offenbar hatte Victory ein Ascom-Paket kurzzeitig ausserbörslich an die ZKB verschoben. Offenbar hatte Victory ein Ascom-Paket kurzzeitig ausserbörslich an die ZKB verschoben. Die Transaktionen haben eine Untersuchung der Eidg. Bankenkommission (EBK) auf den Plan gerufen. Verschiedene Produkte Als Grund für den Ausstieg sehen Experten offenbar die beschränkten Überschneidungen von Ascom mit den übrigen Konzernen, an denen Victory Beteiligungen hält. Victory hat sich mit der Machtergreifung bei OC Oerlikon, Saurer und zuletzt dem Einstieg bei Sulzer auf Beteiligungen im Maschinen- und Anlagenbau konzentriert. Da passt der Technologiekonzern Ascom offenbar nicht recht dazu. Die Produkte und Märkte seien zu verschieden, hiess bei Beobachtern.
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