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Ascom weint Pecik und Stumpf keine Träne nachZürich - Nach dem Rückzug der Beteiligungsgesellschaft Victory aus dem Technologiekonzern Ascom weinen die Berner den beiden österreichischen Financiers Ronny Pecik und Georg Stumpf keine Träne nach.ht / Quelle: sda / Donnerstag, 24. Mai 2007 / 14:45 h
«Wir hoffen, dass es jetzt mehr Stabilität im Aktionariat gibt», sagte Ascom-Sprecher Daniel Lack auf Anfrage. «Wir wollen uns mehr auf die Geschäfte konzentrieren und die Umsetzung der Wachstumsstrategie.» Das Ascom-Topmanagement habe in den letzten Monaten relativ viel Zeit und Kraft anderen Themen widmen müssen.
Peciks und Stumpfs Beteiligungsgesellschaft Victory war Mitte Januar gross bei Ascom mit 20,1 Prozent eingestiegen, nachdem sie den Anteil des Tessiner Financiers Tito Tettamanti gekauft hatte. Das Engagement der beiden Österreicher stiess auf wenig Gegenliebe bei den Bernern.
Eklat nach Entlassung Zum Eklat kam es Mitte Februar, als der Ascom-Verwaltungsrat Konzernchef Rudolf Hadorn per sofort entliess, weil er heimlich mit Victory über Wechsel im Aufsichtgremium verhandelt haben soll. Pecik sprach von einer «Überreaktion» und forderte nachdrücklich die Wiedereinsetzung Hadorns. Ascom-Verwaltungsratspräsident Juhani Anttila schloss eine Rückkehr des ehemaligen Konzernchefs aus.Ascom-Verwaltungsratspräsident Juhani Anttila schloss eine Rückkehr des Ex-CEO aus.
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![]() Eklat nach Entlassung Kurz vor der Generalversammlung war der Machtkampf um eine Episode reicher: Laut Anttila hatte sich Pecik auf seine Seite gestellt. Die GV ging glatt über die Bühne. Der Österreicher war nicht einmal da. Inzwischen wurde Riet Cadonau zum Ascom-Chef ernannt. Anfang März machten Victory-Deals mit Ascom-Papieren Schlagzeilen. Es kam zu einer Bewegung im Aktionariat, die bis heute nicht geklärt ist. Victory senkte am 1. März zunächst ihren ursprünglichen Anteil von 20,1 Prozent auf 9,5 Prozent, stockte ihn gleichentags aber wieder auf 24,77 Prozent auf.
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