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Genfer Staatsrat mit Räumung zufrieden - Besetzer gehen vor GerichtGenf - Nach der Beendigung der «Rhino»-Hausbesetzung in Genf zeigt sich Baudirektor und Staatsrat Mark Muller zufrieden. Er lobte die «bemerkenswerte» Arbeit der Polizei. Nun sei wieder ein gesetzeskonformer Zustand hergestellt worden.fest / Quelle: sda / Dienstag, 24. Juli 2007 / 19:14 h
Rechtliche Schritte kündigte dagegen ein Sprecher der ehemaligen Besetzer des «Rhinos» an. Die Räumung sei nicht zu rechtfertigen, weil sie nicht vorher angekündigt worden sei. Das Vorgehen sei der Stadt Genf nicht würdig.
In der Nacht war es in Genf zu Scharmützeln gekommen, bei denen ein Polizeibeamter verletzt wurde. Die Polizei nahm zwei Demonstranten fest. Unbekannte hatten Molotow-Cocktails gegen einen Genfer Polizeiposten geschleudert, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte. Es entstand nur geringer Sachschaden.
Die Räumungsaktion wurde aufgrund einer Strafanzeige des Hausbesitzers eingeleitet. (Archivbild) /
![]() Die 22 nach der Räumung festgenommenen Personen sind alle wieder frei. Einige von ihnen wollten am Morgen ihre Habseligkeiten im «Rhino» abholen. Die Polizei verweigerte aber den Einlass in das Gebäude und verwies auf das private Unternehmen, welches das Haus geräumt hatte. Noch 24 Häuser besetzt Nachdem die berühmte «Rhino»-Hausbesetzung am Montag beendet wurde, existieren in Genf noch immer 24 Hausbesetzungen, wie die Genfer Kantonspolizei mitteilte. Der «Rhino»-Gebäudekomplex war seit 20 Jahren besetzt und war auch Kulturzentrum und wurde zum Wahrzeichen der Hausbesetzerszene. Das «Rhino»-Kollektiv befürchtete die Räumung seit mehreren Tagen: Vor zwei Wochen hatte der Genfer Generalstaatsanwalt Daniel Zappelli bereits das benachbarte, ebenfalls von Hausbesetzern bewohnte «La-Tour»-Gebäude räumen lassen. Die Räumungsaktion wurde aufgrund einer Strafanzeige des Hausbesitzers eingeleitet.
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