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Zusammenstösse bei Demonstration in GenfGenf - Gegen tausend Personen haben am Samstagnachmittag in Genf erneut gegen die Räumung besetzter Häuser demonstriert. Dabei kam es zu Zusammenstössen zwischen den Demonstranten und der Polizei. Zwei Franzosen und ein Waadtländer wurden verhaftet.bert / Quelle: sda / Samstag, 28. Juli 2007 / 19:13 h
Wie die Genfer Polizei mitteilte, wurden ein 45-jähriger Franzose und sein 19-jähriger Sohn festgenommen, nachdem sie Geschosse gegen ein Hotel geschleudert hatten. Der 17-jährige Waadtländer trug bei seiner Verhaftung Steine auf sich. Alle drei werden des Landfriedensbruchs beschuldigt.
Bei zahlreichen Kontrollen stellte die Polizei pyrotechnisches Material, Wurfgeschosse und schwarze Schals sicher. Etwa 50 der ungefähr 800 Demonstrierenden gehörten laut Polizei dem so genannten «Schwarzen Block» an. Sie hätten sich rasch an die Spitze des bewilligten Demonstrationszuges gesetzt.
Harte Konfrontation Anlass für die Demonstration, die am frühen Nachmittag begonnen hatte, war die Räumung der Liegenschaften «Rhino» und «La Tour».Das Rhino war die älteste Hausbesetzung Genfs. /
![]() Zu der Kundgebung aufgerufen hatten das «Rhino»-Kollektiv und die Bewegung Intersquat. Die grosse Mehrheit der Demonstranten verhielt sich friedlich. Einige Kundgebungsteilnehmer gingen jedoch mehrfach auf Konfrontationskurs mit der Polizei. Gegen 17 Uhr kam es ein erstes Mal vor einem ehemals besetzten Haus zu Zusammenstössen zwischen Demonstrierenden und der Polizei. Kundgebungsteilnehmer warfen Pflastersteine und Molotow-Cocktails. Ein Auto geriet dabei in Brand. Die Polizei griff hart durch. Die Demonstranten wurden mit Tränengas auseinandergetrieben.
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