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Russland erhebt Anspruch auf Nordpol-Rohstoffe Moskau - Eine U-Boot-Besatzung hat die russische Nationalflagge unter dem Nordpol aufgestellt und das rohstoffreiche Gebiet damit symbolisch erobert. Das Boot sei auf 4261 Meter Tiefe getaucht, berichtete die Agentur Itar-Tass.
fest / Quelle: sda / Donnerstag, 2. August 2007 / 14:41 h
Es war das erste Mal in der Geschichte der Nordpolexpeditionen, dass in solche Meerestiefen vorgedrungen wurde.
Dort habe die russische Besatzung ein Metall-Denkmal in der Form der russischen Flagge aufgestellt, sagte der Vize-Chef der Expedition, Wladimir Strugatski.
Zwei U-Boote waren durch ein Loch in der Eisdecke ins Wasser gelassen worden. Das zweite Boot traf laut dem Fernsehsender Westi 24 in 4302 Meter Tiefe den Meeresgrund.
Die grösste Sorge ist den Organisatoren zufolge, dass die Besatzungen das Loch beim Auftauchen nicht mehr findet.
Die bemannte russische Tauchkapsel «Mir-1». /
![]() Das Boot sei zu schwach, um aus eigener Kraft durch die Eisdecke zu brechen. Ungeklärte Besitzansprüche Nach internationalen Verträgen dürfen die fünf Staaten mit Land innerhalb des Polarkreises - Russland, die USA, Kanada, Dänemark und Norwegen - eine 320 Kilometer breite, an ihren Küsten beginnende Wirtschaftszone beanspruchen. Ziel der russischen Expedition sei es, wissenschaftliche Beweise dafür zu sammeln, dass das Unterwassergebirge am Nordpol mit dem russischen Festland verbunden ist, sagte Aussenminister Sergej Lawrow nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax. Die Frage des Eigentums müsse auf Grundlage internationalen Rechts neu geregelt werden, fordert Lawrow. Russland verlangt seit 2001 einen grösseren Teil inklusive des Nordpols. Unter dem Eis des Nordpols liegen viele Bodenschätze.
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