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Kunststoff aus Zuckerrüben Bologna - Das italienische Start-up-Unternehmen Bio-On bereitet ein Projekt zur Herstellung von aus Zuckerpflanzen gewonnen Kunststoffen vor. Marco Astorri, Mitbegründer der Bio-On, ist überzeugt: «Bioplastik wird bisher nur aus Getreide hergestellt.
bert / Quelle: pte / Freitag, 7. September 2007 / 08:24 h
Dessen Preise sind jedoch durch die steigende Produktion von Biokraftstoffen in die Höhe geschnellt. Das Angebot von zuckerhaltigen Anbaupflanzen bewegt sich hingegen deutlich über der Nachfrage.
Deshalb halten wir eine Diversifikation des Rohstoffeinsatzes in dieser Richtung für sinnvoll.« Zur Umsetzung des weltweit bisher einmaligen Vorhabens wird noch ein kompetenter Industriepartner gesucht.
Investition in Innovation Ausgangspunkt des innovativen Konzeptes sind die bei der Verarbeitung von Zuckerrüben und Zuckerrohr anfallenden Neben- und Abfallprodukte, die mit Bakterien angereichert werden. Bei der Fermentierung entstehen Milchsäure, Filtrate und Polymere, die als Komponenten zur Produktion von Bioplastik dienen.Das Angebot von zuckerhaltigen Anbaupflanzen bewegt sich laut Marco Astorri deutlich über der Nachfrage. /
![]() »Unser Polymer ist nicht nur resistenter als die handelsüblichen Biokunststoffe, sondern zeichnet sich mit fast 95% auch durch eine deutlich höhere Mengenausbeute auf,« meint Astorri. Bio-On hat bisher fast eine halbe Million Euro für den Erwerb von Patenten und die Anstellung internationaler Wissenschaftler ausgegeben. Zukunft dank Förederung Auch die Standortwahl zugunsten von Bologna ist wichtig, da die emilianische Hauptstadt im Herzen des italienischen »Packaging Valley« mit einer hohen Anzahl von Verpackungsherstellern liegt. Als Zielgruppen, so Astorri, kommen ausserdem die Lebensmittel- und Modebranche in Betracht. Bioplastik kann in Italien mit gute Zukunftsaussichten aufwarten, da das diesjährige Haushaltsgesetz eine Reihe von Förderanreizen vorsieht und die herkömmlichen Plastiktaschen ab 2010 verboten werden sollen.![]() Schnarchen kann Ihre Gesundheit gefährden Bern - Etwa 150'000 Schweizerinnen und Schweizer leiden daran, aber nur die wenigsten wissen es: Schlafapnoe. Die Krankheit wird oft unterschätzt. Dabei ist diese alles andere als ungefährlich. Fortsetzung
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