Volkert muss für zwei Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Ex-Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer wurde zu einer Strafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt.
Volkert und Gebauer gelten als Schlüsselfiguren in der VW-Affäre um Lustreisen auf Firmenkosten und Schmiergeldzahlungen an Betriebsräte.
Volkert hatte Sonderbonuszahlungen in Höhe von fast 2 Mio. Euro vom früheren VW-Personalchef Peter Hartz erhalten.
Gebauer hatte Lustreisen, Sexparties und Geschenke auf VW-Kosten organisiert, nachdem Hartz ihn aufgefordert hatte, die Spitze der Betriebsräte «grosszügig» zu behandeln.
Das Gericht schickt Volkert zwei Jahre und neun Monate hinter Gitter. (Archivbild) /

Gericht bleibt unter den Forderungen
Die Affäre war im Sommer 2005 ins Rollen gekommen. Hartz war im Januar 2007 nach einem umstrittenen Deal mit der Justiz wegen Untreue zu einer zweijährigen Haftstrafe auf Bewährung und 576'000 Euro Geldstrafe verurteilt worden.
Das Gericht blieb damit bei seinem Urteil unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Sie hatte für Volkert noch ein Jahr mehr gefordert, für Gebauer eine längere Bewährungsstrafe.
Die Verteidiger hatten für Volkert dagegen einen Freispruch oder allenfalls eine Bewährungsstrafe gefordert. Es ist offen, ob Revision gegen das Urteil eingelegt wird.