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FARC-Vize Raul Reyes von Armee getötetBogotá - Die Nummer zwei der kolumbianischen Guerillagruppe FARC, Raul Reyes, ist von der Armee getötet worden. Unter Berufung auf offizielle Quellen hiess es, Reyes sei getötet worden.ht / Quelle: sda / Samstag, 1. März 2008 / 15:50 h
Der tödliche Militärschlag der kolumbianischen Armee gegen den FARC-Vize Raúl Reyes im Nachbarland Ecuador löste eine schwere diplomatische Krise aus.
Venezuelas linksgerichteter Präsident Hugo Chávez rasselte mit dem Säbel und setzte am Sonntag Truppen in Richtung Grenze zu Kolumbien in Marsch. Ausserdem ordnete er die Schliessung der Botschaft seines Landes in Bogotá an.
Ecuador zieht Botschafter ab Auch Ecuadors Präsident Rafael Correa beorderte seinen Botschafter aus Bogotá zu Konsultationen zurück. «Kolumbien hat mit dem Eindringen in unser Territorium einen der schwersten Anschläge seit Jahren gegen unsere Souveränität verübt», sagte der ecuadorianische Minister für Sicherheit, Gustavo Larrea. Die Regierung des konservativen kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe bestritt unterdessen, die Souveränität des Nachbarlandes verletzt zu haben. Raul Reyes ist angeblich von der Armee getötet worden. /
![]() Der Angriff sei nur Ausdruck des Rechts auf Selbstverteidigung. Allerdings räumte die Regierung ein, Kampfflugzeuge hätten aus dem eigenen Luftraum heraus das Rebellenlager gleich hinter der Grenze in Ecuador bombardiert. Anschliessend hätten Bodentruppen die Grenze überschritten, um die Leiche von Reyes zu bergen und nach Kolumbien zu bringen. Chávez warnt vor Krieg Chávez warnte, dieser Übergriff könne der «Beginn eines Krieges in Südamerika» sein. Er habe insgesamt zehn Bataillone mit Panzerregimentern und Kampfflugzeugen den Marschbefehl erteilt, sagte er im Fernsehen. «Wir wollen keinen Krieg, aber wir werden es niemals zulassen, dass das Imperium (USA) oder dessen Schosshündchen (Kolumbiens Präsident Alvaro Uribe) uns schwächen», warnte Chávez. Uribe sei «ein Krimineller, der das Land mit einer Bande von Kriminellen», regiere, polterte Chávez. Correa sagte er jede Unterstützung im Konflikt mit Kolumbien zu. Der Übergriff der kolumbianischen Streitkräfte auf das Territorium Ecuadors sei eine «äusserst schwerwiegende» Angelegenheit.
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