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Clinton fordert Hilfspaket gegen KreditkriseWashington - Im Präsidentschaftswahlkampf in den USA hat die demokratische Bewerberin Hillary Clinton ein weiteres Hilfspaket für die schwächelnde Wirtschaft gefordert. Unter anderem schlug sie einen 30 Milliarden Dollar schweren Fonds vor.fest / Quelle: sda / Freitag, 21. März 2008 / 07:43 h
Damit sollten Behörden und gemeinnützige Organisationen Immobilien nach einer Zwangsvollstreckung aufkaufen können und diese dann günstig an einkommensschwache Menschen verkaufen oder in erschwingliche Mietobjekte umwandeln.
Zudem schlug Clinton vor, das Geld für die Umstrukturierung von Hypothekenkrediten einzusetzen und eine Schuldnerberatung zu finanzieren. Das kürzlich in Kraft gesetzte Konjunkturprogramm über 168 Milliarden Dollar reiche nicht aus.
«Die Immobilien- und Kreditkrise ist die grösste Bedrohung für unsere Wirtschaft», sagte die New Yorker Senatorin in Terre Haute im Bundesstaat Indiana.
«Die Immobilien- und Kreditkrise ist die grösste Bedrohung für unsere Wirtschaft», sagte Hillary Clinton. /
![]() Die sinkenden Häuserpreise und die Zwangsvollstreckungen in Rekordhöhe drohten nicht nur Millionen Amerikaner heimzusuchen, sondern schickten die Kommunen im ganzen Land in eine tiefe Rezession. Dem republikanischen Präsidenten George W. Bush warf Clinton vor, nicht entschlossen genug gegen den Konjunkturabschwung anzukämpfen. Umfragen zufolge ist für die US-Bürger die Wirtschaft das wichtigste Thema im Wahlkampf.
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