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Durchbruch bei Streubomben-Verbot

Dublin - Eine der verheerendsten Waffenarten der Welt wird künftig international geächtet. Erfreut reagierten Politiker und NGO auf das Verbot von Streubomben. Allerdings sind wichtige Produzentenländer nicht dabei.

bert / Quelle: sda / Donnerstag, 29. Mai 2008 / 07:03 h

Er sei stolz, dass Irland eine zentrale Rolle spielen konnte, jubelte der irische Aussenminister Micheál Martin, nachdem sich Vertreter von 111 Staaten auf das Verbot von Streubomben geeinigt hatten. Auch die Schweiz begrüsste die Einigung. Der britische Premierminister Gordon Brown sprach von einem «grossen Schritt, der die Welt zu einem sichereren Ort machen wird». Brown hatte kurz vor der Einigung den Verzicht seiner Regierung auf Streubomben erklärt. Deutschland will ebenfalls ab sofort auf Streubomben verzichten, wie das Auswärtige Amt mitteilte.



Solche Bilder von nicht explodierter Streumunition wird es auch in Zukunft geben. /

Hauptproduzenten nicht dabei

Derzeit liegt erst eine Grundsatzeinigung vor, der Text soll am Freitag formell verabschiedet und im Dezember in Oslo unterzeichnet werden. Zudem sassen die Hauptproduzenten von Streumunition - USA, China, Russland, Israel, Indien und Pakistan - in Dublin nicht mit am Tisch und wollen der Konvention bis auf weiteres auch nicht beitreten. Auch Nichtregierungsorganisationen begrüssten die Einigung. Sie werde helfen, unzähligen Menschen das Leben zu retten, betonte ein Ko-Vorsitzender der internationalen Kampagne für das Verbot von Streubomben. Unterzeichnerstaaten verpflichten sich, die Anwendung von Streumunition ebenso zu unterlassen, wie deren Entwicklung, Weitergabe, Lagerung oder sonstige Verwendung.

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Verhandlungen über Streubomben-Verbot

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